Polizistin angespuckt
: 36-Jähriger nach Angriffen in Psychiatrie eingewiesen

Am Samstagabend ist ein 36-Jähriger in der Ulmer Weststadt völlig ausgerastet und hat eine Polizistin angespuckt.
Von
Uwe Keuerleber
Ulm
Jetzt in der App anhören
Polizeieinsatz mit Blaulicht: ARCHIV - 10.02.2024, Mecklenburg-Vorpommern, Rostock: Ein Einsatzfahrzeug der Polizei fährt mit Blaulicht durch die Innenstadt. (zu dpa: «Tödlicher Unfall mit Polizeiauto») Foto: Jens Büttner/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Polizei musste einen 36-Jährigen in eine Psychiatrie einweisen, nachdem er randaliert und eine Polizistin bespuckt hatte.

Jens Büttner/dpa

Am gestrigen Abend (7.9.) gegen 20:15 Uhr sorgte ein polizeibekannter Mann auf der Zinglerstraße für Aufsehen. Der 36-Jährige, der kurz zuvor eine Flasche aus dem Fenster seiner Wohnung geworfen hatte, geriet derart in Rage, dass drei Streifenbesatzungen zum Einsatzort eilten.

Die Polizei musste den Mann fixieren und fesseln, da er sich vehement gegen die Maßnahmen wehrte. Dabei spuckte er einer Polizistin ins Gesicht. Bei der Festnahme erlitt der Aggressor leichte Verletzungen im Gesicht, die eine Behandlung im Krankenhaus erforderlich machten. Auf dem Weg dorthin und auch während des Aufenthalts in der Klinik beleidigte er die Polizeibeamten aufs Übelste und trat nach dem behandelnden Arzt, den er an der Brust traf. Glücklicherweise blieb der Arzt unverletzt.

In Psychiatrie eingewiesen

Aufgrund seines Zustandes wurde der 36-Jährige anschließend in eine Psychiatrie eingewiesen. Er wird sich nun wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung und Beleidigung verantworten müssen.