Hubschrauber in Ulm: Zeuge entdeckt Vermisste tot in der Donau

Auch mit einem Hubschrauber hat die Polizei in Ulm nach einer vermissten Person gesucht (Symbolbild).
Jan Woitas/dpa- Sonntagabend flog ein Polizei-Hubschrauber über Ulm (15.3.2026).
- Einsatzgebiet: Friedrichsau und Donaustadion; mehrfaches Stehen in der Luft.
- Anwohner meldeten vermeintliche Drohne; Polizei bestätigte Helikopter.
- Hintergrund: Suche nach vermisster Frau am Donauufer und Wasserwerk Böfinger Halde.
- Frau wurde nicht gefunden; keine akute Gefahr, Suche zunächst beendet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Hubschrauber über Ulm hat am späten Sonntagabend (15.3.2026) für Aufsehen gesorgt. Wie mehrere Personen berichten, war die Maschine zwischen 23.15 Uhr und 23.30 Uhr im Bereich Friedrichsau und Donaustadion unterwegs und stand dort immer wieder in der Luft. Bei der Polizei gingen Anrufe ein, weil Anwohner zunächst den nächtlichen Flug einer Drohne vermuteten.
Dem war aber nicht so, wie die Polizei auf Anfrage mitteilt. Hintergrund des Helikopter-Fluges war eine Personensuche im Bereich der Friedrichsau. Angehörige hatten eine 74 Jahre alte Frau war als vermisst gemeldet, „daher wurde das Donauufer und der Bereich rund um das Wasserwerk Böfinger Halde abgesucht“, erklärt ein Polizeisprecher.
Auch Suchhunde waren im Einsatz. Da aber eine unmittelbare Gefahrenlage für die Person ausgeschlossen werden konnte, wurde die Suche durch die Polizei zunächst beendet.
Keine Hinweise auf Gewalteinwirkung
Am Montagmorgen gegen 9 Uhr wurde die 74-jährige Vermisste tot in der Donau entdeckt. Ein Zeuge fand die Leiche auf Höhe der Böfinger Halde. Nach Angaben eines Polizeisprechers gibt es keine Hinweise, dass Dritte für ihren Tod verantwortlich sind. Weitere Angaben zur Todesursache machte der Sprecher nicht.