Polizeieinsatz in Ulm
: Randalierender Mann kollabiert und stirbt

Am Sonntag randaliert ein 42-Jähriger in einer Wohnung, seine Mutter ruft die Polizei. Diese fixiert den Mann vor Ort, als er plötzlich zusammenbricht und stirbt. Was war geschehen?
Von
dpa STATISTISCH ,
Leonie Maschke,
Magdi Aboul-Kheir
Ulm
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Das LKA hat die Ermittlungen zu den genauen Todesumständen aufgenommen. (Symbolbild)

Jens Büttner/dpa
  • Ein 42-Jähriger kollabierte bei einem Polizeieinsatz in Ulm und starb später.
  • Der Mann randalierte in der Wohnung, seine Mutter rief die Polizei.
  • Die Polizisten fixierten ihn wegen „renitenten“ Verhaltens; dabei kollabierte er.
  • Reanimationsversuche und ein Rettungswagen konnten ihn nicht retten; er starb im Krankenhaus.
  • Das LKA ermittelt, die Staatsanwaltschaft ordnete eine Obduktion an.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Sonntagabend (27.10.2024) ist nach einem Polizeieinsatz in Ulm ein 42-jähriger Mann gestorben. Das haben Staatsanwaltschaft, Polizei und Landeskriminalamt gemeinsam mitgeteilt.

Seine Mutter habe am Sonntag die Polizei alarmiert, weil ihr Sohn in der gemeinsamen Wohnung randalierte. Die Polizisten hätten den Mann vor Ort wegen „renitenten“ Verhaltens fixiert, so die Staatsanwaltschaft. Bei dem Einsatz sei der Mann schließlich kollabiert. Trotz sofortiger Reanimationsversuche und der Unterstützung eines Rettungswagens sei der Mann kurze Zeit später, gegen 22.10 Uhr, in der Klinik verstorben.

Obduktion veranlasst

Die weiteren Hintergründe waren zunächst unklar. Das Landeskriminalamt ermittelt zu den Todesumständen, die Staatsanwaltschaft hat eine Obduktion veranlasst.

Erst wenn das Ergebnis dieser Obduktion und die der Befragungen von Zeugen vorliegen, können weitere Details bekanntgegeben werden, sagte Staatsanwältin Ayfer Kaplan-Pirl auf Nachfrage. Denn erst dann, wenn erkennbar ist, ob ein Fremdverschulden vorliegt und es den Anfangsverdacht auf eine Straftat gibt, ist klar, ob noch weiter ermittelt wird.