Polizei-Einsatz in Ulm: Großaufgebot an Streifenwagen auf dem Münsterplatz

Am Samstagabend (16. Mai) fuhren plötzlich ein halbes Dutzend Streifenwagen auf den Ulmer Münsterplatz.
Niko Dirner- Mehrere Streifenwagen fuhren am Samstagabend auf den Ulmer Münsterplatz – Blaulicht im Einsatz.
- Auslöser war ein Anruf über eine angebliche Schlägerei mit sechs bis sieben Personen.
- Vor Ort bestätigte sich der Verdacht nicht, der Einsatz wurde nach wenigen Minuten beendet.
- Nach dem Spiel SSV Ulm 1846 gegen Rot-Weiss Essen blieb es größtenteils ruhig.
- Die Polizei meldete nur kleinere Scharmützel, einzelne Wagen fuhren Richtung Donaustadion.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Späte City-Besucher waren unterwegs, junges Ausgeh-Publikum und viele Fußballfans sowohl des SSV Ulm 1846 als auch des gegnerischen Teams Rot-Weiss Essen, als am frühen Samstagabend gegen 18 Uhr plötzlich von allen Seiten her Streifenwagen auf den Münsterplatz fuhren – wegen des eingeschalteten Blaulichts erkennbar im Einsatz. Auch ein Fahrzeug der Bereitschaftspolizei eilte herbei, Beamte in voller Montur kletterten heraus. Auf einen Schlag wimmelte es nur so von Polizei vor dem Motel One. Beamte sprachen Passanten an, doch der Grund für den Einsatz blieb unklar.
„Weil letztlich gar nichts war!“, wie ein Sprecher der Einsatzzentrale auf Anfrage der SÜDWEST PRESSE mitteilte. Die Streifenwagen seien angerückt, weil ein Anrufer gemeldet hatte, dass sich sechs bis sieben Personen auf dem Münsterplatz eine Schlägerei liefern würden. Vor Ort habe sich aber keine derartige Auseinandersetzung feststellen lassen.
Kleinere „Scharmützel“ mit Fußballfans
Auch ansonsten sei es am Samstag nach dem Spiel, das Ulm mit 2:3 verlor, „größtenteils“ ruhig geblieben, sagte der Polizeisprecher. Es habe lediglich „kleinere Scharmützel“ gegeben. „Aber so etwas hat man immer.“ Tatsächlich sausten schon ab und an Polizeifahrzeuge mit eingeschaltetem Blaulicht und Sondersignal etwa die Olgastraße hinunter in Richtung Donaustadion.
Der Einsatz auf dem Münsterplatz wurde dann nach einigen Minuten abgebrochen und die Streifenwagen waren so plötzlich verschwunden, wie sie aufgetaucht waren.

Auch ein Fahrzeug voller Bereitschaftspolizisten eilte herbei.
Niko Dirner
