Ostermärsche in BW
: Tausende fordern Frieden bei Demonstrationen im Südwesten

Für manche gehören Friedens-Demos zu Ostern wie für andere die Schokoeier. Seit Jahrzehnten wird in Deutschland rund ums Fest protestiert. Ein Höhepunkt im Südwesten war am Karsamstag.
Von
dpa
Stuttgart
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Ostermarsch in Stuttgart: 04.04.2026, Baden-Württemberg, Stuttgart: Zahlreiche Menschen nehmen auf dem Schlossplatz an einem Ostermarsch unter dem Motto «Friedensfähig statt 'kriegstüchtig'!» teil. In mehreren Städten in Baden-Württemberg gehen Menschen zu Ostern für Frieden auf die Straße. Foto: Enrique Kaczor/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Ostermarsch am 4. April in Stuttgart: In mehreren Städten in Baden-Württemberg gehen Menschen zu Ostern für Frieden auf die Straße.

Enrique Kaczor/dpa
  • Ostermärsche in Baden-Württemberg: Tausende fordern Frieden und Abrüstung.
  • In Stuttgart zählte die Polizei rund 3.000 Teilnehmende, in Freiburg 400.
  • In Mannheim waren es 400 bis 500 laut Polizei, 800 laut Friedenskooperative.
  • Im Fokus stehen Iran-Krieg, Gewalt in Israel, Palästina und Libanon.
  • Zudem wird ein Waffenstillstand im Ukraine-Krieg und nukleare Abrüstung gefordert.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Bei traditionellen Ostermärschen der Friedensbewegung sind in Baden-Württemberg Tausende Menschen auf die Straßen gegangen. Sie demonstrierten unter anderem gegen die militärische Aufrüstung in Deutschland und für ein schnelles Ende des Kriegs im Iran.

In Stuttgart zählte die Polizei rund 3.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, in Freiburg 400 und in Mannheim etwa 400 bis 500. Ein Sprecher des Netzwerks Friedenskooperative ging von 800 Menschen in Mannheim aus. Für weitere Städte lagen zunächst keine Zahlen vor. Demonstrationen waren zudem in Ellwangen, Heidelberg oder Kehl geplant.

Iran-Krieg im Zentrum vieler Demos

Im Zentrum vieler Aktionen stand der Krieg im Iran sowie die Gewalt in Israel, Palästina und Libanon. Aber auch ein Waffenstillstand im Krieg Russlands gegen die Ukraine wurde erneut gefordert. Das klassische Thema, die weltweite nukleare Abrüstung, stehe den Organisatoren zufolge in diesem Jahr angesichts der aktuellen Bedrohungslage besonders im Fokus.

Seit mehr als 60 Jahren wird an Ostern für Frieden und gegen Atomwaffen demonstriert. Getragen werden die Ostermärsche von regionalen Friedensgruppen, Gewerkschaften und Parteien.