Ostergruß geht schief: Anonymer Romantiker löst mit Blumenstrauß Polizeieinsatz aus

Er wollte einer Mitarbeiterin des Landratsamts nur ein paar Komplimente machen – doch das ging gehörig schief.
Helena Dolderer/dpa-tmn/dpa- Anonymer Romantiker löst mit Blumenstrauß Polizeieinsatz aus.
- Ulm: Blumen mit anonymem Brief landen im Landratsamt.
- Polizei öffnet den Brief: Liebesbotschaft statt Bedrohung.
- Romantiker überrascht von Polizeieinsatz.
- Empfängerin der Liebesbotschaft unbekannt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Hauch von Romantik, eine Prise Misstrauen – und plötzlich stehen Polizisten mit ernster Miene vor dem Landratsamt. Was nach einem Drehbuch für eine skurrile Vorabendserie klingt, passierte tatsächlich am Donnerstagnachmittag in Ulm.
Gegen 15 Uhr staunten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts nicht schlecht, als zwei Jugendliche einen Blumenstrauß samt Briefumschlag ablieferten – angeblich im Auftrag eines unbekannten Mannes. Die Übergabe war bar bezahlt worden, was die Szene nicht weniger verdächtig machte.
Da weder der Absender bekannt war, noch jemand so recht den Mut aufbrachte, den Umschlag zu öffnen, wurde kurzerhand die Polizei verständigt. Sicherheit geht schließlich vor – auch bei floralen Geschenken.
Zarte Worte statt einer Bedrohung
Die herbeigerufene Streife des Polizeireviers Ulm-Mitte machte kurzen Prozess mit dem mysteriösen Brief: Statt einer Bedrohung enthielt er zarte Worte, ein paar Komplimente und einen freundlichen Ostergruß – offenbar von einem schüchternen Verehrer an eine Mitarbeiterin des Hauses.
Die Auflösung folgte auf dem Fuße: Der Urheber des Liebesgrußes wurde wenig später in der Nähe entdeckt – sichtlich überrascht, dass seine romantische Geste eine polizeiliche Ermittlung ausgelöst hatte. Ob die Empfängerin sich über die Aufmerksamkeit freute oder eher den Kopf schüttelte, ist nicht überliefert.
Bleibt festzuhalten: Liebe macht manchmal nicht nur blind, sondern sorgt auch für unerwartete Einsätze. Immerhin: Die Osterbotschaft kam an – wenn auch mit behördlicher Unterstützung.

