Open-Air-Festival 2025: Sommer, Sonne und satte Sounds – Southside Festival startet

Rund 65.000 Besucher werden in diesem Jahr auf dem ehemaligen Militärflugplatz in Neuhausen ob Eck erwartet.
Christoph Schmidt- Das Southside Festival 2025 findet in Neuhausen ob Eck mit 65.000 Besuchern statt.
- Headliner wie Green Day und Apache 207 treten vom 20.–22. Juni auf.
- Temperaturen bis 37 Grad, DWD rät zu Sonnenschutz und alkoholfreien Getränken.
- Tickets sind noch verfügbar: 4-Tagespass 289 €, Tagespass 129 €.
- Neues Cashless-Payment, Cannabis unter Auflagen erlaubt, Sicherheitscode „Panama“.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Bis zu 37 Grad und „Sonne pur“ werden laut des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im Verlauf des Wochenendes im Südwesten Deutschlands erwartet. Während das Southside Festival im vergangenen Jahr noch von Regen und daraus resultierenden Matsch- und Schlammschlachten geprägt war, erwartet die rund 65.000 Besucher heuer also das volle Gegenprogramm. Auf dem ehemaligen Militärflugplatz in Neuhausen ob Eck (Landkreis Tuttlingen) treten am Freitag, Samstag und Sonntag (20. bis 22. Juni) internationale Musik-Größen wie Green Day, Apache 207, Nina Chuba und Zartmann auf.
Die meisten Besucher des größten deutschen Open-Air-Festivals reisten schon am Donnerstag an. Doch anders als noch 2024 – bereits Wochen vor dem Rockmusik-Event waren die Tickets ausverkauft – gibt es zum Start noch Festival- und Tagespässe von offizieller Seite zu kaufen.
Ein regulärer Festivalpass für vier Tage mit Zugang zu allen Bühnen und Zeltplatz kostet 289 Euro. Genau so viel zahlt man für den Festivalpass „Grüner Wohnen“. Hier gilt Rücksichtnahme als oberste Campingregel. Zusätzlich fallen 15 Euro Parkgebühr für Autos an. Für Wohnmobile, Vans oder Busse gibt es gesonderte Stellplätze mit eigenen Gebühren. Einen Tagespass ohne Camping gibt es für je 129 Euro.
Viel Zeit bei An- und Abreise einplanen
Der erste große Stau rund ums Festival-Gelände dürfte mit der Anreise am Donnerstag bereits zurückliegen. Trotzdem sollten Besucher, die mit dem Auto kommen, noch immer mehr Zeit auf dem Weg zum Southside einplanen – besonders wieder bei der Abreise. Alternativ kann man mit dem Zug nach Tuttlingen und von dort aus alle 15 Minuten per Shuttlebus aufs Festival-Gelände fahren. Aus einigen Städten wie Ulm oder Tübingen fährt auch eigens fürs Festival ein Busservice, den man online buchen kann.
Was muss mit, was zu Hause bleiben?
Packen fürs Festival ist fast eine Wissenschaft für sich. Was aber auf keinen Fall fehlen darf, lesen Sie in unserer Checkliste:
- Ticket
- Gültigen Personalausweis
- Obwohl es 2025 erstmals ein Cashless Payment System gibt, man auf dem gesamten Gelände also nur noch per Chip im Festivalbändchen bezahlen kann, sollte etwas Bargeld mitgenommen werden, falls die Zahlung mal nicht funktioniert. Die Chips können vorab über das Eventportal mit Guthaben aufladen werden.
- Wetterfeste Kleidung
- Zelt, Schlafsack und Isomatte
- Powerbank für das Handy
- Sonnenbrille, Sonnencreme, Kopfbedeckung
- Trinkflasche
- Hygieneartikel
- Ohrstöpsel für die Nacht
- Tape, Kabelbinder und ein kleines Vorhängeschloss (für kleinere Reparaturen oder zum Sichern von Zelten und Taschen)
Verboten sind das gesamte Wochenende über Glasbehälter, Taschen (größer als DIN A4), sperrige Möbel wie Sofas und große Tische, Haustiere und Drohnen. Eine komplette Liste mit Gegenständen, die zugelassen und verboten sind, gibt es auf der Website des Veranstalters. Wegen der neuen Cannabisregelung darf seit letztem Jahr Gras mitgebracht werden: Der Konsum ist unter Auflagen erlaubt, aber nicht in der Nähe von Minderjährigen.
DWD empfiehlt: Mittagssonne meiden
„Es ist ein sehr friedliches und freundliches Festival – wir hoffen, dass es dieses Jahr genau so laufen wird“, sagte ein Polizeisprecher in Konstanz im Vorfeld der Veranstaltung. Die Polizei sei wie Feuerwehr und Sanitäter mit „angepasst starken“ Kräften vor Ort und laut Festival-Angaben rund um die Uhr präsent.
Bereits am Donnerstag schrieb ein Instagram-Nutzer unter einen Post des Veranstalters: „Es sollten mal paar Sanis durch die Menge laufen. Hier sind schon die ersten umgekippt.“ Ein anderer kommentierte: „Hier liegen schon Leute auf dem Boden, denen es echt nicht gut geht. Die Sonne haut hier Leute um.“ Um das zu vermeiden und möglichst heil durchs Hitze-Wochenende zu kommen, empfiehlt ein Meteorologe des Deutschen Wetterdiensts, auf genügend alkoholfreie Getränke und ausreichenden Sonnenschutz zu achten.
Weiter empfiehlt er den Besuchern, direktes Sonnenlicht zwischen 11 und 14 Uhr zu meiden, da die Sonnenbrandgefahr in der Mittagssonne besonders hoch sei. Erst in den Abendstunden der kommenden Tage werde es für die Festivalbesucher wieder angenehmer. Sollte das Wetter wider Erwarten umschlagen, informieren etwa Lautsprecherdurchsagen über Sicherheitsmaßnahmen.
Für alles andere gilt: Mit dem Codewort „Panama“ macht man laut Festival-Angaben bei der Crew erkennbar, dass man diskret aus einer schwierigen Situation geholt und unterstützt werden will.
Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa.


