Neue Pfarrerin für Blaubeuren
: Judith Heiter verlässt Ulm und folgt auf Frithjof Schwesig

Judith Heiter aus Ulm ist zur neuen geschäftsführenden Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Blaubeuren-Gerhausen-Weiler gewählt worden.
Von
Karin Mitschang
Blaubeuren
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Judith Heiter aus Ulm ist zur neuen geschäftsführenden Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Blaubeuren-Gerhausen-Weiler gewählt worden. Die 54-Jährige folgt auf Frithjof Schwesig.

Judith Heiter aus Ulm wird geschäftsführende Pfarrerin in Blaubeuren-Gerhausen-Weiler. Die 54-Jährige folgt auf Frithjof Schwesig.

Kirchengemeinde/Thomas Spanhel
  • Judith Heiter wird geschäftsführende Pfarrerin in Blaubeuren-Gerhausen-Weiler.
  • Sie folgt auf Frithjof Schwesig, der im Mai in den Ruhestand getreten ist.
  • Dienstbeginn ist im März 2027 – Investitur am Palmsonntag, 21. März.
  • Heiter betont einen offenen Stil und will in Kinder investieren.
  • Die Familie bleibt in Ulm; Zusammenarbeit mit Pfarrerin Helga Striebel ist geplant.

Die Zusammenfassung wurde von einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt.

Judith Heiter aus Ulm ist zur neuen geschäftsführenden Pfarrerin der evangelischen Kirchengemeinde Blaubeuren-Gerhausen-Weiler gewählt worden. Die 54-Jährige folgt auf Frithjof Schwesig, der im Mai in den Ruhestand getreten ist. Mit der Stelle im „Pfarramt 1“ verbunden ist die Stellvertretung für den Dekan des Kirchenbezirks Ulm/Alb-Donau. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagt Dekan Dr. Torsten Krannich, der Heiter als Pfarrerin der Ulmer Lukasgemeinde kennt.

Dienstbeginn in Blaubeuren ist im März 2027, Investitur am Palmsonntag, 21. März. Heiter will der Pressemitteilung der evangelischen Kirchgemeinde zufolge zusammen mit den Verantwortlichen in Blaubeuren, Gerhausen und Weiler überlegen, „welche Kirche vor Ort heute gebraucht wird“. Wichtig ist ihr „ein offener, wertschätzender, beteiligungsorientierter Stil“. Die Pfarrerin möchte „in Kinder investieren“ und freut sich auf die Leitungsaufgabe in der durch Fusion neu gebildeten Kirchengemeinde Blaubeuren-Gerhausen-Weiler.

Schon am evangelischen Seminar gewesen

„Frau Heiter passt als Mensch und Pfarrerin sehr gut zu unserer Kirchengemeinde“, sagt Hartmut Koch-Czech, der Vorsitzende des Kirchengemeinderats. Die Blautopfstadt sei ihr bestens bekannt. Denn Heiter war Schülerin am Evangelischen Seminar, sie arbeitete zwei Jahre lang als Frauenreferentin bei der Firma Merckle/Ratiopharm und wohnte in dieser Zeit auch in Weiler.

Nach Pfarrstellen in Asperg und Altheim/Ballendorf/Setzingen/Nerenstetten übernahm sie 2020 das „Pfarramt 2“ an der Lukaskirche in Ulm. Judith Heiter ist verheiratet mit Peter Heiter, Pfarrer an der Ulmer Pauluskirche. Das Paar hat zwei Töchter im Alter von 16 und 18 Jahren. Die Familie behält ihren Wohnsitz laut Mitteilung in Ulm. Die Stelle an der Lukaskirche wird nach dem beschlossenen Pfarrplan nicht wieder besetzt. In Blaubeuren wird Judith Heiter mit Pfarrerin Helga Striebel zusammenarbeiten, die im September mit einem Dienstauftrag von 50 Prozent die Pfarrstelle 2 übernommen hatte.

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Frithjof Schwesig wurde im Mai 2026 schwungvoll verabschiedet, aber nur im wahrsten Sinne des Wortes.: Frithjof Schwesig wurde im Mai 2026 schwungvoll verabschiedet, aber nur im wahrsten Sinne des Wortes.

Frithjof Schwesig wurde im Mai 2026 schwungvoll verabschiedet.

Autenrieth-Kronenthaler, Margot

Nach seiner Entpflichtung als Dekan war Schwesig übergangsweise noch als Pfarrer für Blaubeuren, Gerhausen und Weiler tätig. Im Mai wurde er verabschiedet. Heiter übernimmt als neue Pfarrerin ihr Amt inmitten einer historischen Neuaufstellung, nachdem sich die Kirchenbezirke Ulm und Blaubeuren am 1. Januar 2026 offiziell zum neuen Evangelischen Kirchenbezirk Ulm/Alb-Donau zusammengeschlossen haben.