Neubau in Senden
: Die Polizei zieht aus dem Rathaus aus

Ende Januar wird die neue Polizeistation in Senden bezogen. Die hohe Einsatzbelastung machte den Neubau mit Kosten von rund 4,5 Millionen Euro nötig.
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swp
Senden
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Claudia Schäfer-Rudolf ist CSU-Fraktionsvorsitzende im Sendener Stadtrat. Fraktion und Ortsvorstand schlagen sie als Bürgermeisterkandidatin vor, am 20. Oktober entscheiden die Mitglieder.  

Senden - BM Kandidatin Claudia Schäfer

Claudia Schäfer-Rudolf freut sich über den Umzug der Polizei in Senden Ende Januar (Symbolfoto).

Foto: Matthias Kessler
  • Die Polizei Senden zieht am 27./28. Januar 2025 in ein neues Gebäude.
  • Kosten des Neubaus: 4,5 Millionen Euro, davon 1,45 Millionen von der Stadt.
  • Gebäude in der Kemptener Straße hat 880 m² Nutzfläche und eine Tiefgarage.
  • Hohe Einsatzbelastung in Senden/Neu-Ulm erfordert den Umzug.
  • Anbindung an Polizeiinspektion Neu-Ulm stärkt die Effizienz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am 27. und 28. Januar 2025 zieht die Polizei Senden aus dem Rathaus aus und in ihr neues, benachbartes Dienstgebäude in der Kemptener Straße ein. Wie die Polizeipressestelle berichtet, bietet der Neubau optimale Bedingungen für zukunftsorientierte Polizeiarbeit und stärkt die Präsenz in der Region. Das 4,5-Millionen-Euro-Projekt sei in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt und der Polizei realisiert worden.

Das Gebäude bietet auf vier Stockwerken eine Nutzfläche von rund 880 Quadratmetern und verfügt über eine Tiefgarage sowie oberirdische Stellplätze. Der Spatenstich für das neue Gebäude erfolgte in Senden am 26. Oktober 2023. Mit dem Umzug wird die Polizeistation die bisherigen Räumlichkeiten im Rathaus verlassen, die seit 1985 genutzt wurden.

Stadt schießt 1,45 Millionen zu

Das neue Gebäude erfülle sämtliche Anforderungen an einen modernen, funktionellen Polizeibau und lasse zudem eine flächenmäßige Weiterentwicklung der Dienststelle zu. Bauherr und Vermieterin ist die Sendener Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG). Nötige Einbauten werden durch die Polizei selbst finanziert. Die Stadt Senden bezuschusste das Projekt mit 1,45 Millionen Euro.

Die zentrale Lage Sendens als zweitgrößte Stadt im Landkreis Neu-Ulm mache den Standort besonders attraktiv, informiert die Pressestelle beim Polizeipräsidium Schwaben Süd/West in Kempten. Mit rund 23.000 Einwohnern und einer hervorragenden Anbindung an die Autobahnen A7 und A8 sowie die Bahnstrecken nach Ulm und Weißenhorn sei Senden sowohl für Unternehmen als auch für die Polizei von strategischer Bedeutung.

Einsatzbelastung im Bereich Senden und Neu-Ulm hoch

Polizeipräsidentin Dr. Claudia Strößner unterstreicht, dass der Neubau einen klaren Ausdruck des Bekenntnisses zum Polizeistandort Senden und zum gesamten nördlichen Landkreis darstellt. „Die Einsatzbelastung im Bereich Senden und Neu-Ulm ist eine der höchsten im Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West“, wird sie zitiert. Ziele der Polizeireform des Polizeipräsidiums sind „die Bildung von leistungsstarken Dienststellen und mittelfristig eine Verlagerung von Personal zu den Arbeitsschwerpunkten. Das Engagement und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten waren entscheidend für den erfolgreichen Umzug der Polizeistation.“

Bereits zum 21. Januar 2025 wurde die Polizeistation Senden organisatorisch an die Polizeiinspektion Neu-Ulm angebunden, um Ressourcen zu bündeln, den Verwaltungsaufwand zu reduzieren und „den operativen Dienst gezielt zu stärken“.

Bürgermeisterin: Anbindung bringt Vorteile

Auch die Sendener Bürgermeisterin Claudia Schäfer-Rudolf wird zitiert: „Die Stadt Senden freut sich sehr, dass das Arbeitsumfeld der Polizeibeamtinnen und -beamten nun ihrer hervorragenden und nicht immer einfachen Arbeit entspricht.“ Schon jetzt zeige sich, dass auch die organisatorische Anbindung an die Polizeiinspektion Neu-Ulm nur Vorteile für den Polizeistandort Senden bringe. In den Gesprächen mit dem Polizeipräsidium Schwaben Süd/West, insbesondere mit der Polizeipräsidentin, herrsche immer ein großes Verständnis für die Anliegen der Stadt in Bezug auf Sicherheitsthemen. „Ohne dieses gute Miteinander wäre eine so schnelle Umsetzung des Neubauprojekts nicht möglich gewesen.“