Es handelt sich um die lateinische Form seines Vornamens. Die Botschaft ist klar: Die neue Location im Wegenviertel ist zu 100 Prozent Veith Oschwald. Der 35-Jährige hat sein Spezialitätengeschäft mit integriertem Tages­bistro Ende August eröffnet. In den ehemaligen Räumen der Santander-Bank bietet der Teeliebhaber viele verschiedene Sorten an: Kräuter, Früchte, Rooibos. Zudem verkauft er Kaffeespezialitäten, Gewürze und Nussmischungen. Auch das Thema Gastronomie spielt im Vitus eine wichtige Rolle. Auf dunkelgrünen und hellgelben Stühlen können bis zu 30 Gäste Platz nehmen und die Produkte direkt vor Ort probieren. Oschwald hat eine Speisekarte entworfen, mit der er sein Laden-Sortiment in Szene setzt. Für den kleinen Hunger gibt es belegte Seelen, eine Vesperplatte sowie Grillgemüse. „Die Zutaten kommen alle aus der Region“, sagt Oschwald.
 

Zeit, die Gegend wachzurütteln

Die grün gestrichene Wand und der hellbraune Holzboden verleihen dem Gastraum eine gemütliche Atmosphäre. Außerdem hat Oschwald eine Kopie des berühmten Ölgemäldes „Nighthawks“ von Edward Hopper aufgehängt. Ein subtiler Hinweis: Hier gibt es abends auch Alkohol – beispielsweise Drinks wie Gin Tonic oder Moscow Mule. Mit diesem Konzept will sich Oschwald im Wengenviertel etablieren. Das Vitus soll zum Treffpunkt werden. „Die Gegend ist zurzeit etwas eingeschlafen. Zeit, sie wachzurütteln“, sagt er. Für den Betriebswirt geht mit der Location ein Lebenstraum in Erfüllung: „Ich habe mir so etwas immer gewünscht!“
[Frizz]