Nervige Elternsprüche: Statt Kindern Angst zu machen, ausprobieren lassen

Einen Experimentierkasten können Schüler in Illerkirchberg und Langenau bald nutzen.
VCI Baden-Württemberg- Grundschule Illerkirchberg und Ludwig-Uhland-Schule Langenau erhalten 798 Euro.
- Für 399 Euro pro Schule werden Experimentierboxen für den Unterricht gekauft.
- Kinder erforschen Feuer, Wasser und Luft – etwa Kerzenflamme, Auftrieb und Wind.
- Ziel ist spielerisches Ausprobieren, das Neugier und Verständnis für Naturphänomene fördert.
- Der Fonds der Chemischen Industrie unterstützt Schulen und vergibt unkompliziert Förderungen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie nervig waren doch für viele Menschen der mittleren und älteren Generation die früher noch typischen Elternsprüche. Ätzend waren etwa „erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ oder auch: „Wenn du zu lange schielst, bleiben die Augen so stehen.“ Das Argument, dass andere Kinder etwas haben, was man gerne hätte, zog leider nie: „Wenn alle vom Hochhaus springen, springst du dann auch?“ Frustrierend war für die Autorin: „Wer mit Feuer spielt, pinkelt ins Bett!“ So richtig geglaubt hat man das nicht, doch hat man trotzdem von den faszinierenden Flammen Abstand gehalten – sicher ist sicher.
Ausdrücklich experimentieren mit Feuer, Wasser und Luft dürfen jetzt Schülerinnen und Schüler in Illerkirchberg und Langenau. Laut einer Mitteilung des Fonds der Chemischen Industrie (FCI) erhalten die Grundschule Illerkirchberg und die Ludwig-Uhland-Schule in Langenau insgesamt 798 Euro für die Anschaffung von Unterrichtsmaterial. Genauer: Für 399 Euro kaufen sie Experimentierboxen.
Warum brennt die Kerze?
Warum brennt eine Kerze? Und warum geht sie aus, wenn eine Glasglocke draufkommt? Weshalb schwimmt ein Stück Holz auf dem Wasser? Und wie entsteht Wind? Mit Experimenten können Kinder Phänomene selbst erforschen, schreibt der FCI. Spielerisches Ausprobieren wecke Neugier und Begeisterung, fördere das Verständnis für Zusammenhänge und schaffe schon früh einen anschaulichen Zugang zu den Naturwissenschaften.
Zum Glück sind die alten Elternsprüche in den heutigen Generationen offenbar weniger geworden, zumindest laut einer nicht repräsentativen Redaktionsumfrage. Zumal Wissen und Einweisung zu „Messer, Gabel, Schere, Licht“ die beste Vorbeugung sind. Die Autorin bekam selbst als Kind immer als Erste im Haushalt eine Gebrauchseinweisung für neue Geräte. „Sonst hättest du es trotzdem gemacht, und dann machst du es kaputt“, war die sehr vernünftige Einschätzung der Erziehungsberechtigten.
Zum Fonds der Chemischen Industrie
Als Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) unterstützt der FCI seit 1950 die Grundlagenforschung, Nachwuchswissenschaftler sowie den Chemieunterricht an Schulen. So vergibt der Fonds zahlreiche Stipendien und fördert die akademische Chemieforschung in Deutschland. Grundschulen können bis zu 500 Euro, weiterführende Schulen bis zu 2500 Euro Förderung erhalten. Der Antrag ist unkompliziert und kann direkt online gestellt werden unter www.vci.de/fonds.


