Nach Angriff in Ulm: 29-Jähriger wegen versuchten Totschlags in U-Haft

Nach einer gewaltsamen Auseinandersetzung wurde ein sitzt ein 29-Jähriger festgenommen.
dpa- In Ulm sitzt ein 29-Jähriger nach einer Auseinandersetzung in Untersuchungshaft.
- Der Verdacht lautet auf versuchten Totschlag – Haftbefehl erging am Montag.
- Der Streit eskalierte am Sonntag gegen 21.30 Uhr in der Karl-Schefold-Straße.
- Fünf Personen sollen einen 24-Jährigen angegriffen haben, teils mit Messer und Machete.
- Ein 29-Jähriger wurde auf der Flucht gefasst; ein 26-Jähriger kam mit Schnittverletzung in eine Klinik.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, ereignete sich der Vorfall am Sonntag (7.6.) gegen 21.30 Uhr in der Karl-Schefold-Straße. Demnach hatten etwa fünf Personen ein Treffen mit einem 24-Jährigen eingefordert. Im Verlauf eines Streits sollen sie den Mann angegriffen haben. Dabei seien nach bisherigen Erkenntnissen auch ein Messer und eine Machete eingesetzt worden. Zudem soll einer der Angreifer mit einem Holzstock auf den 24-Jährigen eingeschlagen haben.
Der Angegriffene flüchtete zu Fuß zu einer Tankstelle in der Keplerstraße. Dort verständigte ein Mitarbeiter die Polizei. Mehrere Streifen fahndeten anschließend nach den Tatverdächtigen und nahmen einen 29-Jährigen auf der Flucht fest. Nach bisherigen Ermittlungen soll es sich um den Mann handeln, der mit dem Holzstock zugeschlagen haben soll.
Der 24-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. In ein Krankenhaus musste er nicht gebracht werden.
Noch am Sonntagabend stellten die Ermittler zudem fest, dass ein mutmaßlich beteiligter 26-Jähriger mit einer Schnittverletzung in eine Klinik eingeliefert worden war. Welche Rolle er bei der Auseinandersetzung gespielt haben könnte, ist laut Polizei noch unklar.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm erließ das Amtsgericht Ulm am Montag Haftbefehl gegen den 29-Jährigen. Der syrische Staatsangehörige kam in eine Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei dauern an. Nach ersten Erkenntnissen kannten sich die Beteiligten untereinander.
