Müllabfuhr in Ulm: CDU: Abfuhrkalender muss auch analog verfügbar sein

Die Müllabfuhrtermine gibt es in Ulm ab 2026 nur noch digital.
Volkmar Könneke- Ab 2026 gibt es in Ulm Müllabfuhrtermine nur noch digital per Website oder App.
- Die CDU/UfA-Fraktion unterstützt die Kritik des Seniorenrats an fehlenden analogen Angeboten.
- Ältere Menschen ohne digitale Geräte sollen weiterhin Zugang zu Abfuhrkalendern erhalten.
- Gefordert werden kostenlose Papierkalender in Rathäusern und ein Versand auf Anfrage.
- Digitalisierung darf keine Bevölkerungsgruppe ausschließen, so die CDU/UfA-Fraktion.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die CDU/UfA-Fraktion schließt sich der Kritik des Seniorenrats Ulm an: Es reiche nicht aus, dass die Entsorgungsbetriebe Ulm (EBU) nur noch digital über die Müllabfuhrtermine informieren. Ältere Menschen, die sich am Computer bzw. Smartphone nicht auskennen bzw. kein solches Gerät besitzen, müssen weiterhin die Möglichkeit haben, die Termine für die Müllabfuhr auf einem anderen Weg zu erfahren, heißt es in dem Antrag an OB Martin Ansbacher. Der Abfuhrkalender sollte deshalb, wie es der Seniorenrat gefordert hatte, in Papierform kostenlos zur Mitnahme ausliegen im Rathaus, in den Ortsverwaltungen und bei den Bürgerdiensten. Außerdem sollte es auch weiterhin möglich sein, sich telefonisch zu melden und einen Abfuhrkalender per Post zuschicken zu lassen.
„Digitalisierung darf bestimmte Bevölkerungsgruppen nicht ausschließen, deshalb müssen wichtige Angebote auch weiterhin analog verfügbar sein“, schreibt Barbara Münch im Namen der Fraktion in dem Antrag. Die EBU hatten angekündigt, den Abfuhrkalender nur noch auf der Homepage und einer neuen App bereitzustellen. Er lässt sich als PDF herunterladen und personalisieren.
