Müll in Ulm
: Bürger melden immer mehr Mängel in der Stadt

Defekte Ampeln, wilder Müll oder kaputte Spielgeräte: Immer mehr Bürgerinnen und Bürger melden solche Probleme digital an die Stadt Ulm. Seit Jahresbeginn sind es bereits rund 3600 Fälle.
Von
Stefanie Müller
Ulm
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Am Freitag, 16. Mai, um 14.30 Uhr laden die EBU zu einem Stadteilrundgang mit OB Martin Ansbacher ein. Dabei könnten sich Vertreter von Politik und Verwaltung sowie Bürger und Bürgerinnen ein Bild vor Ort machen

Wilde Müllablagerungen in der Ulmer Weststadt - auch das kann gemeldet werden.

Archiv/Matthias Kessler
  • Ulm meldet mehr digitale Hinweise auf Mängel – seit Jahresbeginn rund 3600 Fälle.
  • Häufig gemeldet werden Müll, defekte Ampeln und kaputte Spielgeräte in der ganzen Stadt.
  • Meldungen laufen über anliegen.ulm.de, inklusive Standort, Beschreibung und Foto.
  • Die Stadt leitet Hinweise automatisch weiter und zeigt den Bearbeitungsstand an.
  • Ziel: Ausbau zum Anliegen-Portal, auch für Anregungen. OB betont gemeinsame Aufgabe.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Rund 3600 Meldungen sind von Januar bis Mitte August 2026 über den digitalen Mängelmelder der Stadt Ulm eingegangen und bearbeitet worden. Hochgerechnet dürfte die Zahl bis Jahresende bei etwa 5600 liegen. Seit der Einführung im Jahr 2018 steigt die Nutzung des Angebots kontinuierlich. Immer mehr Bürgerinnen und Bürger melden Schäden und Probleme auf diesem Weg – und helfen der Stadt damit, Mängel schnell und unkompliziert zu beheben.

Dankbar für die Aufmerksamkeit der Bürger

Ob überfüllter Mülleimer, defekte Ampel oder kaputte Schaukel auf dem Spielplatz: Über den Mängelmelder können solche und andere Hinweise direkt an die Stadtverwaltung weitergegeben werden. Dafür geben Nutzerinnen und Nutzer eine Beschreibung des Problems, den Standort und gegebenenfalls ein Foto an. Die Meldungen werden in festgelegte Kategorien eingeordnet und automatisch an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Erreichbar ist das Angebot über die Internetseite der Stadt Ulm unter www.ulm.de oder direkt unter anliegen.ulm.de.

Oberbürgermeister Martin Ansbacher begrüßt die hohe Beteiligung: „Mehr Meldungen bedeuten keineswegs automatisch mehr Mängel in unserer Stadt. Sie zeigen vor allem, dass der Mängelmelder bekannt ist und genutzt wird. Wir als Stadtverwaltung sind dankbar für die Aufmerksamkeit und Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger. Ihre Hinweise helfen uns, schneller zu erkennen, wo etwas getan werden muss.“

Ein weiterer Vorteil: Nutzerinnen und Nutzer können nachsehen, ob ein Mangel bereits gemeldet wurde und in welchem Bearbeitungsstand sich das Anliegen befindet. Sie geben ihre Meldung also nicht nur ab, sondern können auch nachvollziehen, was damit passiert. Zuständig für die zentrale Koordination sind die Internen Dienste der Stadt Ulm.

Die Stadt möchte das digitale Angebot weiterentwickeln. Aus dem Mängelmelder soll eine Plattform für Anliegen werden, über die künftig nicht nur Schäden, sondern auch Anregungen und andere Hinweise einfach und transparent übermittelt werden können. Ansbacher betont: „Letztlich steckt dahinter ein Gedanke: Eine lebenswerte Stadt ist eine gemeinsame Aufgabe. Die Bürgerinnen und Bürger machen uns auf Probleme aufmerksam, und wir sorgen dafür, dass diese Hinweise bei den richtigen Stellen ankommen und schnell bearbeitet werden.“

Das wurde gemeldet

Am häufigsten gingen 2025 Meldungen aus der Kategorie „Müll und Abfall“ ein (57 Prozent aller Meldungen), gefolgt von „Straßen und Verkehr“ (21 Prozent) sowie „Gewässer und Natur“ (7 Prozent).