Meningokokken in Ulm
: Eltern können aufatmen – Gesundheitsamt gibt Entwarnung

Ein Kind mit einer gefährlichen Hirnhautentzündung war vergangene Woche im Ulmer Indoor-Spielplatz Spatzolino – und löste damit große Sorge vor weiteren Infektionen aus. Nun gibt es Entwarnung.
Von
Laura Mensch
Ulm
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130400685 - Indoor Spielplatz, Kinder, Bällebad. Download am 23.01.2025 für Stefan Czernin, SWP, Ulm, Print und Online. Foto: © avarand/adobe.stock.com

Bei einem Kind, das einen Indoor-Spielplatz in Ulm-Böfingen besucht hat, wurde eine schwere Infektion diagnostiziert. (Symbolfoto)

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  • Ein Kind mit Meningokokken-B-Infektion besuchte am 18. Januar den Indoor-Spielplatz Spatzolino.
  • Gesundheitsamt warnte per Nina-App vor Infektionsgefahr, gibt nun aber Entwarnung.
  • Eltern können aufatmen: Keine weiteren Infektionen bekannt.
  • Besucher sollten Impfstatus prüfen und bei Symptomen wie Fieber und Kopfschmerzen Hausarzt aufsuchen.
  • Entwarnung am 27. Januar, keine weiteren Ansteckungen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Über die Katastrophen-Warnapp „Nina“ warnte das Gesundheitsamt in der vergangenen Woche vor der Ausbreitung einer schweren Meningokokken-B-Infektion. In der App hieß es: Besucherinnen und Besucher, die am 18. Januar zwischen 15.25 und 18.40 Uhr den Indoor-Spielplatz Spatzolino in Ulm besucht haben, sollten sehr aufmerksam sein. Bei einem Kind, das sich in diesem Zeitraum dort aufgehalten hatte, wurde eine schwere Hirnhautentzündung diagnostiziert.

Gesundheitsamt gibt Entwarnung

Am 27. Januar gibt das Gesundheitsamt Alb-Donau-Kreis die Entwarnung per Nina-App heraus. Eltern können aufatmen! Viele Besucherinnen und Besucher des Spielplatzes waren in großer Sorge um ihre Kinder. Das Gesundheitsamt forderte sie auf, zur Überprüfung des Impfstatus und für die Beratung einen Hausarzt aufsuchen – besonders bei Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen und Lichtempfindlichkeit sei größte Vorsicht geboten. Bislang sei allerdings nicht von weiteren Ansteckungen auszugehen, hieß es.

Bereits kurz nach dem Vorfall sagte die Sprecherin des Landratsamtes, Daniela Baumann, erleichtert: „Bislang sind uns keine weiteren Fälle oder Verdachtsfälle bekannt.“ Dabei ist es bis dato auch geblieben.