Das letzte Mal, dass es in der Friedrichsau nach gebrannten Mandeln, Magenbrot und Bratwurst duftete, ist drei Jahre her. Höchste Zeit also, dass eine liebgewonnene Tradition wieder an den Start geht. Vom 8. bis 24. Juli ist es so weit und das Ulmer Volksfest kehrt zurück. Einerseits wie gewohnt, andererseits mit etlichen Neuheiten. „Wir haben in diesem Jahr den Platz vollkommen neu geplant“, meint Oliver Fischer, einer der beiden Geschäftsführer der VMV GmbH, die als Veranstalter das Volksfest größer denn je ausrichtet. Um genau zu sein, sind es rund 200 Frontmeter mehr. Der zweite Geschäftsführer Michael Steinmüller ergänzt: „Nie gab es mehr Attraktionen in der Au!“

Umfangreiches Angebot

Neben Altbekanntem wird es dieses Jahr auch zahlreiche neue Attraktionen geben. Ein Highlight ist sicher der „Voodoo Jumper“, eine Art Karussell, bei dem vor allem Adrenalin-Junkies auf ihre Kosten kommen. Außerdem geht es dieses Jahr in vielerlei Hinsicht hoch her. Da wäre zum einen der XXL-Höhenrausch (40 Meter) und zum anderen natürlich das 45 Meter hohe Riesenrad. Außerdem feiert das Looping-Fahrgeschäft „Apollo 13“ mit einer Höhe von 55 Metern seine Premiere. Wem das noch immer nicht reicht, der steigt ins „Around-the-World“. Mit 65 Metern Höhe ist das Fahrgeschäft das höchste, das je in der Friedrichsau zu erleben war. Wie schon in der Vergangenheit, setzen die Machen auch 2022 nicht auf Ballermann-Brimborium, sondern auf mehrere entspannte, kleine Erlebnisgastronomien.
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