Und bis dahin ist offensichtlich noch einiges zu tun: Die Fenster sind drin, fast alle Wände sind in edlem Schwarzbraun gestrichen, Strom- und Lüftungsleitungen sind weitgehend verbaut. Im Showroom stehen auch schon die ersten Elemente der Sitzreihen. Es kann also bald losgehen.

Zehn Jahre in fünf Sekunden

Zimmer, der seit seinem zehnten Lebensjahr zaubert, habe seine „besten Ideen“ für sein Magie-Theater, von dessen Bau ihm viele abgeraten hätten, zurückgehalten. „Ich will die Magie hier auf ein anderes Level heben.“ In den ersten fünf Sekunden der Darbietung beispielsweise stecke eine Entwicklungszeit von zehn Jahren. 16 so genannte Masterpieces mit teilweise bis zu 50 Einzeltricks werden in zweimal 45 Minuten geboten – etwa sein Graffiti-Act, bei dem er aus dem Sprühnebel unter anderem einen Ball hervorzaubert.
Die Gäste gelangen vom Foyer direkt in den Showroom, der 150 Plätze fast, preislich geht es dort los bei 69 Euro. Wer mehr Geld ausgibt, der kann einen Logen-Platz inklusive Fünf-Gänge-Menü im Restaurant Magicuisine buchen. Speisen kann dort im Übrigen jeder, auch ohne Besuch der Show. Seine Abendshow, sagt Florian Zimmer, sei für die ganze Familie geeignet. Jünger als sechs oder sieben Jahre sollten die Kinder aber nicht sein. Für die Kleinen bietet der Magier deshalb immer sonntags den Flo-Zirkus an. Etwa mit Waschbär Willi, der Gedanken lesen kann, oder dem unsichtbaren Gespenst. „Die Kids werden auch aktiv einbezogen.“
[frizz]

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