Kuriose Polizeimeldung aus Ulm
: Ups! Betrunkener Radfahrer fährt in Blitzer

Der stand da doch gestern noch nicht! In Ulm hat ein Radfahrer ein Hindernis auf einem Gehweg übersehen. Beim Zusammenstoß mit dem mobilen Blitzer verletzte er sich leicht.
Von
Kerstin Auernhammer
Ulm
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Die zwei mobilen Blitzer der Stadt Ulm sind täglich im Einsatz - und zeigen Wirkung.

Neues Blitzgerät

Eine solche mobile Blitzanlage, wie sie hier in der Frauenstraße steht, stand in der Nacht auf Freitag in der Ulmer Olgastraße auf dem Gehweg. Ein Radfahrer übersah das Gerät und stieß dagegen. Dabei verletzt er sich leicht.

Matthias Kessler
  • Ein betrunkener Radfahrer (43) fuhr in Ulm gegen einen mobilen Blitzer und verletzte sich leicht.
  • Der Unfall passierte nachts auf einem Gehweg in der Olgastraße; der Mann hatte fast zwei Promille.
  • Rettungsdienst brachte ihn vorsorglich ins Krankenhaus; dort wurde eine Blutprobe entnommen.
  • Gegen ihn läuft nun eine Strafanzeige, der Blitzer blieb unbeschädigt und funktionierte weiter.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Kennen Sie den? Treffen sich zwei Autofahrer. Sagt der eine zum anderen: „Gestern bin ich in ne Radarfalle gefahren“. Der Andere: „Und, hat's geblitzt?“ - „Nein, gescheppert“.

An diesen Witz erinnert ein Vorfall, den die Ulmer Polizei am Freitag vermeldet. Er geht nur ein bisschen anders, statt eines Autofahrers ist ein Radfahrer in eine Radarfalle gekracht. Schon die Überschrift lässt vermuten, dass auch der verfassende Beamte nicht ganz ernst bleiben konnte. Sie lautet: „Auf mobile Blitzeranlage draufgeRAUSCHT“.

Im Kern geht es um einen Radfahrer, einen 43-Jährigen, der in der Nacht auf Freitag in der Ulmer Olgastraße unterwegs war - mit einem Fahrrad auf dem Gehweg. Es war gegen Mitternacht, wo genau er herkam, verrät die Polizei nicht - nur soviel: Ganz nüchtern war der Radler nicht. Und als deshalb ein unerwartetes Hindernis - in Form des Blitzers - auftauchte, reagierte er zu spät.

Fast zwei Promille Alkohol im Blut

Er stieß gegen das Gerät, stürzte und verletzte sich leicht. Vorsorglich kam der Rettungsdienst, der ihn in eine Klink brachte. Weil die Polizei schon so einen Verdacht hatte, dass Alkohol im Spiel war, musste er dort auch gleich noch Blut abgeben. So wird der genaue Promille-Wert ermittelt. Die Polizei geht von fast zwei Promille aus.

Von der Höhe des Werts hängen die weiteren Konsequenzen für den 43-Jährigen ab, in jedem Fall hat er eine Strafanzeige am Hals. Die gute Nachricht: Am Blitzer hat er laut Polizei keinen Schaden angerichtet, der verrichtete nach dem Vorfall weiter ungerührt seine Arbeit in der Olgastraße.