Kreiskliniken Alb-Donau
: Markus Mord übernimmt ADK GmbH

Die Nachfolge von Wolfgang Schneider ist geklärt. Der künftige Geschäftsführer übernimmt bereits zum 1. April und gibt ein Bekenntnis zum Klinikneubau in Ehingen ab.
Von
Christoph Mayer
Ulm/Ehingen
Jetzt in der App anhören

Markus Mord (links) wird zum 1. April Geschäftsführer der ADK GmbH. Landrat Heiner Scheffold gratuliert.

ADK GmbH

Markus Mord wird neuer Geschäftsführer der ADK GmbH für Gesundheit und Soziales. Er übernimmt die Leitung zum 1. April und folgt damit nahtlos auf Wolfgang Schneider, der Ende Februar überraschend zum 31. März gekündigt hatte. Er werde die Unternehmensgruppe nach 38 Jahren verlassen, um sich beruflich neu zu orientieren (wir berichteten).

Langjährige Erfahrung

Wie die ADK GmbH am Dienstag mitteilte, ist der 56-jährige Mord seit 25 Jahren im Krankenhauswesen tätig. Seit 2013 leitet er als Geschäftsführer die Vinzenz von Paul Kliniken gGmbH, einen Krankenhausträger mit rund 2500 Mitarbeitenden, zu dem unter anderem das Marienhospital Stuttgart gehört.

Herausfordernde Aufgabe

Landrat und ADK-Aufsichtsratschef Heiner Scheffold ist erfreut über die Personalentscheidung. „Mit Markus Mord konnten wir einen Fachmann mit langjähriger Führungskompetenz im Gesundheitswesen und hohem Renommee gewinnen.“ Eine hochwertige medizinische Versorgung sei für die regionale Lebensqualität von zentraler Bedeutung. „Wir sind mit unserem Alb-Donau Klinikum und seinen drei Standorten, den medizinischen Versorgungszentren und dem Pflegenetzwerk gut aufgestellt.“ Diese Strukturen zu erhalten, sei ob der aktuellen Pläne zur Krankenhausreform sowie des Personalmangels und einer alternden Gesellschaft eine herausfordernde Aufgabe, so Scheffold.

Er freue sich auf die neue Aufgabe, wird Markus Mord in der Mitteilung zitiert. „Mit einer guten Mischung aus Innovationskraft und Entscheidungsstärke, unternehmerischer Denkweise sowie einer starken Patienten- und Mitarbeiterorientierung möchte ich die ADK GmbH voranbringen.“

Transformation als Chance

Für die kommenden Jahre sieht Markus Mord die Transformation der Krankenhauslandschaft als Herausforderung – und, ganz konkret, die Neubauplanung des Klinikstandorts Ehingen: „Dieser Neubau ist nicht nur dringend notwendig, sondern auch eine große Chance, uns auf die anstehenden Veränderungen einzustellen und Problemen wie dem Fachkräftemangel und dem demografischen Wandel Rechnung zu tragen.“