Kontrollen an der B10: Zoll fängt Goldschmuck im Wert von 400.000 Euro ab

Zollbeamten fanden während einer Kontrolle an der B10 Goldschmuck im Wert von etwa 400.000 Euro.
Hauptzollamt Ulm- Zoll beschlagnahmt auf der B10 Goldschmuck im Wert von 400.000 Euro – 305 Stücke entdeckt.
- 15 Tage Kontrolle: 243 Fahrzeuge geprüft, 107 Verstöße, 68 mit illegalem Schmuck.
- 15.000 unversteuerte Zigaretten, elf Waffen und eine Hochzeitsausstattung sichergestellt.
- 25-jähriger Schmuggler konnte 9.700 Euro nicht zahlen – sechs Armreife einbehalten.
- Zoll leitete 72 Strafverfahren ein, unterstützt von Röntgentechnik, Spürhunden und dem THW.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ulmer Zollbeamte haben 15 Tage lang an der B10 bei Ulm-Dornstadt den Verkehr kontrolliert. Dabei entdeckten die Beamten massenhaft unverzollten Goldschmuck, wie der Zoll mitteilte.
Insgesamt überprüften die Beamten 243 Fahrzeuge und entdeckten 107 Verstöße. In 68 Fahrzeugen wurde illegal eingeführter Schmuck gefunden. Zu den 305 Schmuckstücken gehörten unter anderem Goldarmreife, Halsketten, Armbänder und Münzen. Der Gesamtwert des geschmuggelten Schmucks soll sich auf etwa 400.000 Euro belaufen. Die hinterzogenen Einfuhrabgaben liegen bei rund 110.000 Euro. Wurden diese nicht vor Ort beglichen, behielten die Zollbeamten einzelne Schmuckstücke ein.

Zu sehen sind beschlagnahmte Schmuckstücke und Zigaretten.
Hauptzollamt UlmÜber 15.000 unversteuerte Zigaretten gefunden
Ein 25-jähriger Mann schmuggelte sogar eine gesamte Hochzeitsausstattung. Die zehn Armreife, das Brautkleid und ein Anzug kamen auf einen Gesamtwert von knapp 30.000 Euro. Hier beliefen sich die hinterzogenen Steuern und die Strafe auf insgesamt 9.700 Euro. Da der 25-Jährige diesen Betrag nicht bezahlen konnte, behielten die Zollbeamten sechs Armreife im Wert von 10.250 Euro ein. Die strafrechtlichen Ermittlungen dauern an.
Wie der Zoll weiter berichtete, wurden auch elf Waffen, darunter verbotene Springmesser und Pfeffersprays, und 16.480 unversteuerte Zigaretten gefunden. Die Beamten leiteten 72 Strafverfahren ein.
Die Kontrollen wurden vom Spezial-Team der Röntgentechnik des Hauptzollamts Ulm ausgeführt. Das Technische Hilfswerk und Spürhunde-Teams unterstützten die Zollbeamten.
