Kontrolle in Ulm
: 30 Stunden ohne Pause am Steuer – Polizei stoppt Lkw-Fahrer

Ein 23-jähriger Lkw-Fahrer fährt regelmäßig deutlich länger als erlaubt. Nachdem ihn die Polizei auf der B30 in Ulm kontrolliert, geht’s gar nicht mehr weiter.
Von
red/ija
Ulm
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Ein Polizist kontrolliert auf dem Parkplatz Plötzetal an der A14 einen Lastwagen. In dieser Woche wird auf den Straßen in Sachsen–Anhalt verstärkt kontrolliert. Sachsen–Anhalts Polizei beteiligt sich an der internationalen Roadpol–Kontrollwoche „Truck & Bus“. Bis Sonntag nehmen die Beamten besonders den gewerblichen Personen– und Güterverkehr in den Blick. Im Fokus stehen die Einhaltung von Lenk– und Ruhezeiten bei den Berufskraftfahrern, der technische Zustand der Fahrzeuge und die Ladungssicherheit.

Bei einer Verkehrskontrolle in Ulm war für einen jungen Lkw-Fahrer die Fahrt zu Ende. (Symbolbild)

Hendrik Schmidt
  • Polizei stoppt Lkw-Fahrer auf der B30 bei Ulm-Wiblingen – die Fahrt endet sofort.
  • Der 23-Jährige überschritt in 57 Tagen 26 Mal Lenk- und Ruhezeiten.
  • Spitzenwert laut Polizei: 30 Stunden am Stück am Steuer, teils ohne Mindestruhe.
  • Kontrolle war am Mittwoch, dem 9. September, gegen 11 Uhr.
  • Er zahlte 2.500 Euro Sicherheitsleistung, Lkw blieb stehen, Firma wird angezeigt.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Er fuhr mit seinem Lastwagen beinahe jeden zweiten Arbeitstag länger als erlaubt – der Spitzenwert waren 30 Stunden am Stück hinter dem Lenkrad: Ein laut Polizeibericht „besonders übermüdeter“ Lkw-Fahrer wurde bei einer Kontrolle auf der B30 bei Ulm-Wiblingen gestoppt.

Der 23-Jährige hatte innerhalb der vergangenen 57 Tage insgesamt 26 Mal die Lenk- und Ruhezeiten überschritten – teilweise massiv. Auch die Mindestruhezeit von sechs Stunden hielt der Fahrer regelmäßig nicht ein. Das stellte sich bei der Überprüfung heraus, die bereits am Mittwoch, dem 9. September, stattfand. Der junge Mann war an dem Vormittag gegen 11 Uhr mit seinem Mercedes-Benz auf der B30 in Richtung A7 unterwegs, als er angehalten wurde.

Lkw-Firma wird angezeigt

Der 23-Jährige zahlte eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2.500 Euro. Seinen Lkw musste er zunächst stehen lassen. Auch die Firma wird angezeigt.