Polizeikontrolle bei Merklingen
: Achse verbogen, Auspuff manipuliert: Polizei zieht Sprinter aus dem Verkehr

Einem Beamten des Bundesamts für Logistik und Mobilität fiel bei Merklingen ein Transporter auf. Welche gravierenden Mängel die Verkehrspolizei und ein Gutachter feststellten.
Von
Joachim Striebel
Merklingen
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Die Polizei zieht bei Merklingen einen verkehrsuntüchtigen Sprinter aus dem Verkehr. Die Achse ist sichtbar verbogen.

Polizeipräsidium Ulm

Die Hinterachse war komplett verbogen, die Räder standen schräg im Radkasten. Die Auspuffanlage war manipuliert, der Katalysator und der Dieselpartikelfilter fehlten. Diese Mängel haben die Polizei und ein Gutachter an einem in Rumänien zugelassenen Sprinter festgestellt. Das Fahrzeug wurde aus dem Verkehr gezogen.

Spezialisten entdecken viele Mängel

Wie das Polizeipräsidium Ulm berichtet, war der Transporter am Dienstagnachmittag auf der Landesstraße 1230 bei Merklingen unterwegs. Das Fahrzeug wurde durch einen Beamten des Bundesamtes für Logistik und Mobilität gestoppt. Weil er Zweifel hatte an der Verkehrssicherheit des Transporters, zog er Spezialisten der Verkehrspolizei Mühlhausen hinzu. Sie nahmen den Sprinter genauer unter die Lupe und stellten erhebliche Mängel fest, unter anderem die verbogene Hinterachse. Ein Gutachter bestätigte nicht nur den Achsschaden, sondern entdeckte auch die Manipulationen an der Auspuffanlage.

Polizeikontrolle: Fahrer muss 2000 Euro bezahlen

Wie die Polizei berichtet, musste der 52–Jährige Fahrer oder dessen Spedition eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2000 Euro bezahlen.