Kirchenwahl in Vorbereitung: „Schauen, was die Menschen brauchen“

62 mögliche Kandidaten für die Kirchenwahl trafen sich in Berghülen.
Eberhard Fuhr- 62 Kandidierende bereiten sich in Berghülen auf die Kirchenwahl in Württemberg Ende November vor.
- Schwerpunkte: Vernetzung der Gemeinden, neue Angebote wie Gottesdienstformate und Tauffeste.
- Pfarrer informierten über Aufgaben der Kirchengemeinderäte und Rückblicke auf die letzte Wahlperiode.
- Austausch in Gruppen zu zukünftigen Wegen der Kirche und den Bedürfnissen der Menschen vor Ort.
- Fazit: Kirche will stärker auf Menschen zugehen, statt auf deren Initiative zu warten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
„Wir müssen rausgehen und schauen, was die Menschen brauchen“: Diesen Impuls für die nächsten Jahre als evangelischer Kirchengemeinderat und Mitglied der Landessynode hat ein Kandidat bei der anstehenden Wahl aus einem Vorbereitungstreffen im Kirchenbezirk Blaubeuren mitgenommen. Ende November findet die nächste Kirchenwahl in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg statt. Vor diesem Hintergrund starteten Mitte Juli 62 Kandidierende und aktive Räte in die Wahlvorbereitung im nördlichen Teil des Kirchenbezirks zwischen Seißen und Oppingen. Im Mittelpunkt des Auftakttreffens stand die Frage, welche Aufgaben die künftigen Gemeinderäte haben und welche Ziele sie sich vornehmen.
Nach einer Andacht von Pfarrerin Stephanie Ginsbach (Bermaringen), die in der Auhalle in Berghülen zum mutigen Aufbrechen einlud, informierte Pfarrerin Sandra Baier (Nellingen) über alle wesentlichen Hintergründe und Aufgabenfelder in den Kirchengemeinderäten. Pfarrer Janis Fels (Berghülen) gab einen Rückblick über die Arbeit in der zu Ende gehenden Wahlperiode. Klar wurde, dass sich die Kirchengemeinden bewusster miteinander vernetzen werden, um so eine größere Vielfalt an Angeboten möglich zu machen. Aber: „Ich hätte nicht gedacht, dass wir schon so vernetzt miteinander unterwegs sind“, sagte eine Teilnehmerin bei der Vorstellung der bisherigen Aktivitäten.
Blick in die Zukunft
In einzelnen Tischgruppen kamen die Teilnehmenden anschließend unter Leitung von Pfarrer Cornelius Küttner (Merklingen) gemeinsam ins Gespräch darüber, wo kirchliche Wege in die Zukunft führen, welche Themen und Wünsche die Arbeit in den Albgemeinden prägen könnten und wie Angebote aussehen, die interessant sind – beispielsweise neue Gottesdienstformate oder offene Tauffeste. „Kirche macht sich auf den Weg, hin zu den Menschen. Das finde ich gut. Wir dürfen nicht mehr warten, dass alle zu uns kommen. Das ist mir heute Abend nochmal wichtig geworden“, lautete die Bilanz eines Teilnehmers nach dem Treffen.
