FRIZZ: Giuliana, du arbeitest im Salon Femiasque, bist daneben aber auch selbstständig. Wie darf man sich das vorstellen und was genau machst du?
Giuliana: Das ist eigentlich ganz einfach. Im Salon bin ich vormittags und arbeite als Hair- und Make-up-Artist. In meiner Selbstständigkeit mache ich das ebenfalls, allerdings dann unter anderem im avantgardistischen Bereich für Wettbewerbe und für Film-, Video- sowie Thea-terproduktionen. Außerdem modele ich auch ...
Frizz: … wie man am Titelbild erkennen kann.
Giuliana: (lacht) Genau.
Frizz: Du hast gesagt, dass du auch für Film- und Theaterproduktionen arbeitest. Geht das dann in den Bereich der Maskenbildnerin?
Giuliana: Richtig. Aktuell beschäftige ich mich generell mehr mit „Make-up“ und besuche auch Maskenbildner-Kurse. Die Basics beherrsche ich, möchte das aber gerne noch ausgiebiger machen als bisher. Gerade für das Fernsehen musst du ganz anders schminken als beispielsweise für Fotoshootings. Da möchte ich noch viel mehr lernen.
Frizz: Woher stammt dein Interesse an dieser Arbeit?
Giuliana: Das war eigentlich schon immer da. Ich habe direkt nach der Schule meine Ausbildung zur Frisörin gemacht. Schon damals gehörten Haare und Make-up für mich einfach zusammen. Deswegen habe ich mich in den Bereichen immer weitergebildet, verschiedene Aufträge angenommen und an Wettbewerben teilgenommen. Das führte dazu, dass mit der Zeit auch Videoproduktionen auf mich aufmerksam wurden. Man kann sagen, das Interesse war immer da und alles andere hat sich in den letzten Jahren peu à peu ergeben.
Frizz: Und wie kam es, dass du selbst mit dem Modeln begonnen hast?
Giuliana: Das kam zufällig. Vor fünf Jahren meinte ein Fotograf zu mir: „Komm, lass uns ein paar Fotos machen.“ Ein paar von diesen Bildern hab ich dann, ohne Hintergedanken, auf Instagram veröffentlicht. Daraufhin kamen mehrere Anfragen und so ging das los.
Frizz: Wir halten fest: Du bist Frisörin, Hair- und Make-up-Artist, Maskenbildnerin und Model. Daneben bist du aber auch Mutter. Wie bekommst du das alles unter einen Hut?
Giuliana: (lacht) Das funktioniert ganz gut. Die Zeit mit meiner Tochter ist mir sehr wichtig. Natürlich kann es vorkommen, dass ein Termin abends oder am Wochenende ist. Da unterstützen mich dann meine Eltern. Aber da die Branche mittlerweile auch insgesamt lockerer ist, kam es auch schon vor, dass ich meine Tochter mitgenommen habe. Letztlich gibt es keine Barrieren, außer man baut sie sich selbst.
Frizz: Zum Abschluss würde mich noch interessieren – weil es auch zum Titelbild passt – was steht zukünftig bei dir an?
Giuliana: (lacht) Das lasse ich das Universum entscheiden.

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instagram.com/giuliana_de_caro