Illegal beschäftigt
: Zoll entdeckt Schwarzarbeiter auf einer Baustelle im Raum Laichingen

Sieben Männer aus Moldau und Usbekistan arbeiteten ohne Genehmigung. Gegen sie wird nun ermittelt, auch dem Arbeitgeber drohen Konsequenzen.
Von
swp
Laichingen
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Zoll-Ermittler befragen Bauarbeiter

Zoll-Ermittler befragen Bauarbeiter.

Zollamt Ulm
  • Zoll entdeckt sieben Schwarzarbeiter aus Moldau und Usbekistan auf Baustelle in Laichingen.
  • Ermittlungen wegen unerlaubtem Aufenthalt und Beihilfe laufen.
  • Arbeitgeber musste 7000 Euro Strafe zahlen, Geld vom deutschen Auftraggeber.
  • Bauarbeiter müssen Deutschland verlassen.
  • Arbeitsgenehmigung und Aufenthaltstitel für Drittstaatler notwendig.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Im Raum Laichingen sind fünf Arbeiter aus Moldau und zwei aus Usbekistan illegal auf einer Baustelle beschäftigt gewesen. Das teilt das Hauptzollamt Ulm in einer Pressemitteilung mit. Demnach haben Ermittler der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Ulmer Zolls die Männer bereits am Mittwoch, 14. Mai, bei einer Überprüfung der Baustelle angetroffen.

Gegen die Männer wird nun wegen unerlaubten Aufenthalts ermittelt, gegen den Arbeitgeber aus Osteuropa läuft ein Strafverfahren wegen Beihilfe. Außerdem musste er 7000 Euro Strafsicherheit zahlen, so der Zoll. Das Geld wurde vom deutschen Auftraggeber der Bauarbeiten ausgelegt, fügt Pressesprecher Hagen Kohlmann auf Nachfrage hinzu.

Bauarbeiter müssen Deutschland verlassen

Er erklärt, dass sogenannte „Drittstaater“, dazu zählen auch Menschen aus Moldau und Usbekistan, einen Werkvertrag oder einen deutschen Aufenthaltstitel mit Arbeitsgenehmigung brauchen, wenn sie in Deutschland arbeiten möchten.

Die Ausländerbehörde veranlasste laut Zoll die Ausweisung der Bauarbeiter, die Ermittlungen dauern an.