Achtung Hundehalter!
: Verdächtige Wurststücke in der Ulmer Weststadt entdeckt

Immer wieder werden gefährliche Hundeköder entdeckt, so auch am Dienstagmorgen in der Ulmer Weststadt. Die Wurststücke enthielten eine verdächtige blaue Substanz.
Von
Leonie Maschke
Ulm
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Präparierte Wurststücke

Die präparierten Wurststücke werden untersucht.

Polizei
  • Präparierte Wurststücke in Ulmer Weststadt gefunden; Polizei ermittelt.
  • Zeugin meldet verdächtige Fleischstücke mit blauer Substanz an Elisabethenstraße.
  • Polizei sucht nach weiteren Ködern, keine Verletzungen bisher gemeldet.
  • Spezialisten der Abteilung Gewerbe und Umwelt übernehmen Ermittlungen.
  • Zeugen werden gebeten, Hinweise unter Tel. (0731)188-3812 zu melden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Eine Spaziergängerin hat am Dienstagmorgen gegen 8 Uhr bei der Ulmer Polizei mehrere verdächtige Fleischstücke in der Elisabethenstraße auf Höhe der Kirche gemeldet. Die Würste waren in einem Grünstreifen entlang der Straße ausgelegt. Bei genauerem Hinsehen fiel der Zeugin auf, dass die Saitenwurst-Stückchen mit einer blauen Substanz präpariert waren. Die Polizei kam und fand an der Stelle gleich mehrere davon. Da die Ermittler von möglichen Hundeködern ausgehen, die Tiere womöglich verletzten sollten, suchten die Polizisten die Stelle großräumig ab. Die Beamten sammelten mehrere präparierte Stücke ein.

Zeugen gesucht

Die Spezialisten der Abteilung Gewerbe und Umwelt des Polizeipräsidiums Ulm haben die Ermittlungen aufgenommen. Bislang sind der Polizei in diesem Zusammenhang keine verletzten Tiere bekannt geworden. Zeugen, die am Dienstag oder in den letzten Tagen etwas Verdächtiges in der Elisabethenstraße beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter Tel. (0731)188-3812 zu melden.

Immer wieder gefährliche Attacken auf Hunde

Immer wieder werden in der Region und darüber hinaus fiese Hundeköder entdeckt, die die Tiere verletzen sollen. In Haigerloch im Zollernalbkreis wurden erst vor wenigen Tagen ein mit Fleisch und Rasierklingen präpariertes Netzsäckchen gefunden. Ähnliche Entdeckungen gab es in Dettingen in der Nähe von Reutlingen. Dort soll ein Hund aufgrund eines Giftköders sogar gestorben sein.

Im Juni 2024 konnte die Polizei in Neu-Ulm immerhin einen mutmaßlichen Tierquäler festnehmen: Den Ermittlern ging ein 42-Jähriger ins Netz, der seit 2012 viele mit scharfen Gegenständen präparierte Hundeköder entlang der Donau ausgelegt haben soll.