Hubschrauber über Ulm
: Drei Helikopter am Münster gesichtet – darunter SeaHawks aus den USA

Die Helis wurden sowohl in Ulm als auch in Geislingen gesichtet. Was steckt dahinter? Die Bundeswehr klärt auf.
Von
Daniel Wydra
Ulm
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Hubschrauber über Ulm: Drei Helikopter am Münster gesichtet

Hubschrauber über Ulm: Drei Helikopter am Münster gesichtet

Yasmin Nalbantoglu

Am Dienstagnachmittag (1.10.) wurde es auf dem Ulmer Münsterplatz für einen kurzen Augenblick richtig laut. Wer gegen 17.30 Uhr in die Wolken schaute, konnte drei knatternde Hubschrauber sehen. Etwa eine Viertelstunde später wurde der SÜDWEST PRESSE berichtet, dass zwei Helikopter auch über Geislingen (Steige) gesichtet wurden. Wohin und warum sie unterwegs waren, blieb zunächst unbekannt. Doch mittlerweile hat die Bundeswehr das Geschehen aufgeklärt.

Ein Sprecher des Luftfahrtamtes der Bundeswehr teilte auf Nachfrage mit, dass über Ulm ein Bundeswehr-Hubschrauber vom Typ EC-45 aus Laupheim sowie zwei US-amerikanische Hubschrauber vom Typ S-70 SeaHawk unterwegs waren. Während der Bundeswehr-Helikopter „im Rahmen des täglichen Routineübungs- und Ausbildungsflugbetriebs“ unterwegs gewesen sei, seien die US-Hubschrauber auf einer Höhe von 1365 Fuß (etwa 415 Meter) von Laupheim nach Wiesbaden geflogen.

Von Laupheim über Ulm und Geislingen nach Wiesbaden

Der deutsche Helikopter habe Ulm mehrfach überflogen und sei um 17.44 Uhr Richtung Laupheim umgedreht, auf einer Höhe von 1200 Fuß (etwa 365 Meter). Fünf Minuten vorher seien die US-Hubschrauber in 1444 Fuß (etwa 440 Meter) Höhe über Geislingen (Steige) geflogen.

„Die für Hubschrauberflüge über Großstädte vorgeschriebene Mindestflughöhe von 1000 Fuß (circa 300 Meter) über Grund wurde eingehalten“, erklärte der Bundeswehr-Sprecher.