Hochwassergefahr im Kreis Neu-Ulm
: Pegel der Iller steigt deutlich an – In Kürze könnte Meldestufe erreicht werden

Das amtliche Hochwasserportal gibt wegen der anhaltenden Niederschläge eine Vorwarnung für Hochwassergefahr im Kreis Neu-Ulm heraus. Was ist die Prognose?
Von
Michael Scheifele
Region
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Die Niederschläge sollen am Montag (13.11.2023) weiter anhalten – dadurch könnte es zu Hochwasser kommen.

dpa/Henrich Linda

Für den Landkreis Neu-Ulm besteht seit Montag (13.11.2023) um 10 Uhr eine Vorwarnung für Hochwassergefahr. Das meldet das gemeinsame Hochwasserportal des Bayerischen Landesamts für Umwelt und der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg. Doch was bedeutet das?

Diese Meldestufen werden womöglich erreicht

Laut dem Portal ist davon auszugehen, dass ab Dienstagmorgen (14.11.2023) Meldestufen erreicht werden. Der Grund: „Die vorhergesagten anhaltenden Niederschläge in der Nacht von Montag auf Dienstag führen in Verbindung mit der auf über 2000 Meter ansteigenden Schneefallgrenze vor allem im Bereich der Iller zu einem deutlichen Anstieg der Pegel“, heißt es.

Auch am Dienstag seien am Alpenrand und inneralpin zunächst weiterhin ergiebige Niederschläge zu erwarten. Nach momentaner Prognose kann an der Iller am Dienstag die Meldestufe 3 erreicht werden. An der Donau werden Meldestufen 2 bis 3 erwartet.

Weitere Gewässer könnten Hochwasser haben

An Mindel, Günz, Schmutter, Zusam, Wertach und Paar ist demnach ein Erreichen der Meldestufe 1 möglich. Die Vorhersagen seien allerdings wegen der Kombination aus Niederschlag und Schneeschmelze derzeit noch unsicher und werden fortlaufend aktualisiert.