Hitzewarnung für Ulm: Tagelang mehr als 30 Grad und jede Menge Sonne – Waldbrandgefahr in BW steigt

Vom Berblinger-Turm hat man bei schönem Weter eine hervorragende Aussicht auf die Donau und das Neu-Ulmer Ufer. (Archivbild)
© rkbox/adobe.stock.com- Hitzewarnung für Ulm: Temperaturen über 30 Grad bis mindestens Donnerstag erwartet.
- Gewitterrisiko steigt ab Samstag, leichte Abkühlung auf 25–27 Grad möglich.
- Nächte bleiben warm, teils knapp unter 20 Grad – Hitze kann gesundheitliche Probleme verursachen.
- DWD warnt vor Hitze in Süddeutschland, besonders Großstädte wie Stuttgart stark betroffen.
- Maßnahmen: Viel trinken, Innenräume kühlen, Schatten suchen – Warnung gilt bis Mittwochabend.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wer sich abkühlen will, sollte baden gehen oder in die Berge fahren. In Ulm und Umgebung gibt es in diesen Tagen kaum andere Möglichkeiten. Mindestens bis zum Wochenende soll es tagsüber mehr als 30 Grad heiß werden. An anderen Orten in Baden-Württemberg soll es bis zu 38 Grad heiß werden. Nachts fällt die Temperatur nur knapp unter 20 Grad, sagt die Vorhersage von wetter.de. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt – zunächst bis Mittwoch, 13.8. um 19 Uhr – vor Hitze an allen Orten in Süddeutschland, die niedriger als 800 Meter liegen. Die Hitze könne viele gesundheitliche Probleme verursachen. Menschen sollten viel trinken und Innenräume möglichst kühl halten.
Temperaturen über 30 Grad
Ein Blick in die Wettervorhersage für Ulm: Am Mittwoch und Donnerstag (14.8.) liegen die Temperaturen konstant über 30 Grad, berichten wetter.de und wetter.com übereinstimmend. Während am Mittwoch Sonne pur erwartet wird, können ab Donnerstag ein paar Wolken dazukommen.
Spätestens ab Samstag soll das Gewitterrisiko steigen. Entsprechend sollen die Höchsttemperaturen auf 25 bis 27 Grad fallen, auch nachts soll es ein bisschen kühler werden.
Waldbrandgefahr steigt – Mannheim reagiert
Die Hitzewelle im Südwesten bringt eine steigende Brandgefahr mit sich. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) steigt die Waldbrandgefahr an beiden Tagen in weiten Teilen Baden-Württembergs auf die zweithöchste Stufe 4. Auch der Graslandfeuerindex steigt in den meisten Regionen auf die zweithöchste Stufe. Er gibt an, wie hoch die Gefahr für einen Brand in offenem Gelände mit abgestorbenem Gras ist - etwa an Straßenrändern oder Bahnböschungen.
Die Stadt Mannheim sperrt wegen der hohen Brandgefahr die Grillplätze und Feuerstellen im Wald - und weist darauf hin, dass laut Waldgesetz von März bis Oktober ein generelles Rauchverbot im Wald gilt. Zudem sollten Schranken und Wege freigehalten werden, damit im Notfall Feuerwehr und Rettungskräfte schnell in den Wald kommen.
Hitze staut sich besonders in Großstädten
Besonders die Menschen in Großstädten müssen sich auf Auswirkungen der Hitze einstellen. In Mannheim, Freiburg, Karlsruhe und Stuttgart sei mit einer besonderen Belastung zu rechnen, weil sich das dicht bebaute Stadtgebiet auch nachts weniger abkühle, so der DWD. Grund dafür sei, dass sich Straßen und Gebäude stark aufheizten, sagte ein DWD-Meteorologe. „Dort, wo wenig Grün ist, braucht es länger, um abzukühlen.“
Die am Montag ausgegebene Warnung des DWD vor starker Hitze gilt vorerst bis Mittwochabend für weite Teile Baden-Württembergs. Betroffen sind alle Städte und Landkreise, abgesehen von einzelnen Höhenlagen im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb. Für einige Landkreise an der Ostgrenze des Bundeslandes, darunter Ulm und der Alb-Donau-Kreis, hat der DWD erst ab Mittwoch (13.8.) um 11 Uhr eine Hitzewarnung ausgesprochen.
Mit Informationen der Nachrichtenagentur dpa.


