Hinter Kostümen versteckt: Mann schläft eine Woche in Vereinsheim und leert Getränke-Vorrat

Die Polizei fand den Mann hinter Kostümen versteckt.
Friso Gentsch/dpa- Ein 44-jähriger Obdachloser versteckte sich eine Woche in einem Vereinsheim in Burgau.
- Der Mann gelangte durch ein Fenster ins Gebäude und wurde am Freitag entdeckt.
- Er trank eine unbekannte Menge alkoholischer Getränke während seines Aufenthalts.
- Die Stadt Burgau besorgte ihm ein Zimmer in einer Obdachlosenunterkunft.
- Er wird wegen Bedrohung, Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Diebstahl angezeigt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Erst hatte sich ein 44-Jähriger Anfang Mai unerlaubterweise und illegal in einer Arbeiterunterkunft in Scheppach heimisch gemacht, nun wurde er in einem Burgauer Vereinsheim angetroffen. Auch dort hatte er sich mit seinem ganzen Hab und Gut eingenistet.
Man hat keinen festen Wohnsitz
Wie das Polizeipräsidium Schwaben Süd-West berichtet, war der Mann offenbar bereits am Sonntag vergangener Woche durch ein gekipptes Fenster in das Vereinsheim in der ehemaligen Bahnhofswirtschaft in Burgau gelangt. Als ein Mitglied des Vereinsvorstands am Freitag das Gebäude kontrollierte, entdeckte es den Eindringling in einem Raum im ersten Stock. Der Mann schloss „geistesgegenwärtig“ die Zimmertür und rief die Polizei, heißt es in der Mitteilung. Als die Beamten eintrafen, habe der 44-Jährige hinter lauter Kostümen versteckt gelegen. Nicht nur, dass er sich illegal Zugang zu dem Vereinsheim verschafft hat, er hat die Woche über auch „eine unbekannte Anzahl von alkoholischen Getränken“ leer getrunken, die dort vorrätig waren.
Laut Polizei hat der Mann keinen festen Wohnsitz, die Stadt Burgau hat ihm nun ein Zimmer in einer Obdachlosenunterkunft besorgt. Das bewahrt ihn allerdings nicht vor etlichen Anzeigen, die nun auf ihn zukommen: wegen Bedrohung, Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung und Diebstahl.

