Haftbefehl erlassen: Ulmer Zoll nimmt Unternehmer aus Günzburg fest

Zollbeamte haben am 3. Februar einen Dachdeckerunternehmer festgenommen. Er soll Sozialversicherungsbeiträge veruntreut haben.
Julian Stratenschulte/dpa- Zoll fasst am 3. Februar einen Dachdeckerunternehmer aus Günzburg.
- Vorwurf: Vorenthalten und Veruntreuung von Sozialversicherungsbeiträgen.
- Auch Abgaben an Sozialkasse Dach und Berufsgenossenschaft nicht vollständig gezahlt.
- Entstandener Schaden: 2,8 Millionen Euro.
- Mehrere Firmen dienten als „Firmenhüllen“; Beschuldigter sitzt in U-Haft.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit haben am 3. Februar einen Dachdeckerunternehmer aus dem Landkreis Günzburg verhaftet, wie das Hauptzollamt Ulm am Dienstag, 10. Februar, mitteilte. Der Beschuldigte sitzt seitdem in Untersuchungshaft.
Dem Unternehmer wird vorgeworfen, Sozialversicherungsbeträge bei Krankenkassen vorenthalten und veruntreut zu haben. Auch fällige Abgaben an die Sozialkasse Dach und Berufsgenossenschaft soll er nicht oder nicht vollständig abgeführt haben. Daraus sei ein Schaden von 2,8 Millionen Euro entstanden.
Unternehmen dienten als „Firmenhüllen“
Nach aktuellem Ermittlungsstand sollen mehrere Unternehmen, die der Mann selbst oder formell unter dem Namen seiner Familienmitglieder geführt habe, als sogenannte „Firmenhüllen“ gedient haben. Diese soll der Beschuldigte genutzt haben, um sich der strafrechtlichen Verantwortung zu entziehen. Es wird davon ausgegangen, dass er selbst den gesamten Geschäftsbetrieb leitete.
Die Zollbeamten erhielten Unterstützung bei der Vollstreckung des Haftbefehls durch Beamte des Polizeipräsidiums Ulm.

