Großeinsatz in Neu-Ulm
: 26-Jähriger greift Radfahrer brutal an und stirbt nach Sturz von Brücke

Nach einem Angriff auf einen Fahrradfahrer hat sich ein Mann von einer Brücke am Dreieck Neu-Ulm gestürzt und ist dabei gestorben. Der Biker wurde schwer verletzt.
Von
Nico Pannewitz
Neu-Ulm
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ILLUSTRATION - 20.11.2025, Baden-Württemberg, Stuttgart: Eine Polizistin der Polizei Baden-Württemberg steht an einem Einsatzfahrzeug. (gestellte Szene) (zu dpa: «Polizei stoppt 92 Jahre alten Geisterfahrer») Foto: Marijan Murat/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Neu-Ulm ist am Dienstag ein Mann von einer Brücke gestürzt. Zuvor hatte dieser einen Fahrradfahrer angegriffen und schwer verletzt.

dpa
  • Nach einem Streit stürzte in Neu-Ulm ein Mann von einer Brücke und starb.
  • Der Konflikt ereignete sich im Bereich Ludwigsfeld und der B30 am Dienstagnachmittag.
  • Ein Mann erlitt Schnittverletzungen, der andere floh laut Polizei durch die Iller.
  • Während der Fahndung wurde der Flüchtige am Dreieck Neu-Ulm entdeckt – dann der Sturz.
  • Polizei-Hubschrauber im Einsatz, die B30 war vorübergehend gesperrt; Ermittlungen laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Neu-Ulmer Stadtteil Ludwigsfeld und der B30 hat es am Dienstagnachmittag und Abend, 05.05.2026, einen größeren Einsatz von Polizei und Rettungskräften gegeben.

Der Grund: Wie die Polizei mitteilt, stieß ein 26-jähriger Tscheche gegen 17 Uhr auf dem Illerradweg beim Illerholzweg unvermittelt einen 57-jährigen Fahrradfahrer vom Rad, wodurch dieser in die Iller stürzte. Der Angreifer drückte dann den Kopf des Radfahrers unter Wasser und verletzte ihn mit einem Messer. Nachdem Zeugen hinzugekommen waren, flüchtete der 26-Jährige. Das Opfer wurde schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Polizisten entdeckten den Tatverdächtigen bei der sofort eingeleiteten Fahndung später auf einer Brücke der B30 zur Überleitung zur B28. Als sie auf ihn zugingen und ihn ansprachen, sprang der Mann von der Brücke – dies überlebte er nicht.

Polizei sucht Zeugen des Vorfalls

Wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West mitteilt, bekam die Polizei bei dem Einsatz unter anderem auch Unterstützung von einem Hubschrauber aus Baden-Württemberg, da sich das bayerische Äquivalent zu der Zeit bei einem Waldbrand befand. Die B30 war vorübergehend gesperrt.

Die Kriminalpolizei Neu-Ulm hat die Ermittlung unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Memmingen übernommen. Sie möchte den genauen Tathergang und die Hintergründe der Tat herausfinden. Zeugen, die dementsprechende Hinweise geben können, werden daher gebeten, sich bei der Polizei Neu-Ulm, Telefon 0731 8013-0, zu melden.

Nur kurz zuvor stirbt ein anderer Tatverdächtiger durch Polizeischüsse

Das Polizeipräsidium Schwaben Süd/West hat aktuell alle Hände voll zu tun. Erst am Montag, 04.05., war ein Verdächtiger in einem anderen Fall bei einer Polizeifahndung zu Tode gekommen. Nachdem Ermittler die Leiche eines vermissten 14-Jährigen in einem Gebäude in Memmingen entdeckt hatten, soll der mutmaßliche Täter Polizisten mit einem Messer angegriffen haben. Diese schossen auf ihn, er verstarb. „So etwas habe ich noch nie erlebt“, kommentiert der Polizeisprecher den Wahnsinn der vergangenen Tage.