
Ulm: Große Gefühle mit der Donau Philharmonie Ulm
Unter der Leitung von Philipp Solle spielen die 60 Musiker bravourös in der Martin-Luther-Kirche.
Es ist schon enorm, was die Donau Philharmonie Ulm in ihrem fünften Projekt in wenigen Probephasen auf die Beine gestellt hat. Dabei stand wieder einmal die Romantik im Mittelpunkt der beiden gut besuchten Konzerte am Wochenende in der Martin-Luther-Kirche. So bereitete Mendelssohns „Hebriden“-Ouvertüre gleich zu Beginn ein Wechselbad der Gefühle: Die rund 60 Musiker zeichneten unter der Leitung von Mitbegründer Philipp Solle ein beeindruckendes Landschaftsbild von der schottischen Küste, welche den Komponisten zu dieser sinfonischen Dichtung inspiriert hatte. In heftigen Wellenbewegungen, im strahlenden Glanz des Lichtes und in berührender Idylle konnten da die Zuhörer schwelgen.