Globaler Klimastreik in Ulm
: Hunderte demonstrieren auf dem Münsterplatz

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future hat zum 13. Globalen Klimastreik aufgerufen. In fast 250 Orten in Deutschland wurde am Freitag demonstriert, so auch in Ulm.
Von
Valerie Zöllner
Ulm
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Andrang beim Globalen Klimastreik.

Lars Schwerdtfeger

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future hat wieder deutschlandweit zum Streik aufgerufen. Hunderte folgten am Freitag (15.9.2023) in Ulm dem Ruf und versammelten sich auf dem Münsterplatz. Zuvor hatte die Klima–Aktivistin Luisa Neubauer auf Twitter appelliert, sich den Schülerinnen und Schülern generationsübergreifend anzuschließen. Und sie kamen.

Der Bewegung, die aus einem Schülerstreik entstand, schlossen sich an diesem sonnigen Nachmittag in Ulm auch andere Gruppen an. Schulter an Schulter standen die Omas gegen Rechts mit den Naturfreunden Deutschland, dem NABU und Greenpeace, während aus den Boxen „Another Brick in the Wall“ von Pink Floyd dröhnte.

Sie gehen gemeinsam auf die Straße, um die Zukunft zu verändern.

Lars Schwerdtfeger

Umstieg auf erneuerbare Energien gefordert

Sie alle demonstrierten unter dem Fridays for Future Banner #EndFossilFuels für den Umstieg auf erneuerbare Energien. Sie forderten die Umsetzung des von der Ampel angekündigten Klimageldes und ein härteres Klimaschutzgesetz. Die derzeitigen Maßnahmen seien weniger als ausreichend, proklamierte ein junger Mann namens Noah, der für Fridays for Future eine Rede hielt. Die Demonstrierenden begleiteten seine Worte mit Beifall und Jubel.