Gleich zwei Unfälle auf der B30
: Das war der Grund für den Stau zwischen Wiblingen und Donaustetten

Auf der B30 zwischen Ulm und Biberach hat es am Samstagnachmittag kurz hintereinander zwei Unfälle gegeben. Die Polizei ärgerte sich über das Verhalten einiger Verkehrsteilnehmer im Stau.
Von
Nico Pannewitz
Ulm
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Polizei: ARCHIV - 11.06.2020, Niedersachsen, Nienburg: Ein Einsatzfahrzeug der Polizei. (zu dpa: «Schüsse gemeldet: Polizei ermittelt gegen 54-Jährigen») Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Polizei ist am Samstagnachmittag bei zwei Unfällen in Ulm im Einsatz.

Hauke-Christian Dittrich/dpa
  • Zwei Unfälle auf der B30 zwischen Ulm-Wiblingen und Gögglingen-Donaustetten.
  • Erster Crash gegen 16.30 Uhr in Richtung Biberach, kurz darauf Unfall auf Gegenfahrbahn.
  • Ursache des zweiten Unfalls unklar – ein Zusammenhang mit Gaffen ist nicht bestätigt.
  • Straße war voll gesperrt, inzwischen ist eine Fahrbahn wieder frei.
  • Polizei ermittelt weiter, Aufnahme sowie Bergungs- und Reinigungsarbeiten laufen.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wie die Polizei mitteilt, war ein 42-jähriger Autofahrer am Samstag, 25.07.2026, gegen 16 Uhr auf der B30 auf der linken Fahrspur in Richtung Ulm unterwegs. Zwischen Donaustetten und Wiblingen verlor er aus noch unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam von der Fahrbahn ab, kollidierte dort mit einer Leitplanke und schließlich mit dem Auto eines 28-Jährigen, das in dieselbe Richtung fuhr. Der Unfallfahrer wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht, der 28-Jährige zog sich leichte Verletzungen zu. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 15.000 Euro.

Autofahrer wenden in der Rettungsgasse

Fast zeitgleich ereignete sich auf der Gegenfahrbahn ein anderer Unfall: Ein 20-jähriger fuhr auf einen anderen Wagen auf, weil dieser abrupt gebremst hatte. Danach stieß das Fahrzeug gegen die Leitplanke. Der Unfallfahrer erlitt leichte Verletzungen, der andere Fahrer blieb unverletzt. Der  Sachschaden beläuft sich auf rund 20.000 Euro.

Zur Dauer der Unfallaufnahme musste die B30 für circa eine Stunde komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit einem Rettungshubschrauber und einem Großaufgebot an Personal und Fahrzeugen vor Ort.

Dabei fielen den Einsatzkräften etliche Autofahrer durch gravierendes Fehlverhalten auf. Manche wendeten z.B. in der Rettungsgasse und fuhren entgegen der Fahrtrichtung zurück. Die Verantwortlichen müssen nun mit Bußgeldbescheiden rechnen. Die Ulmer Polizei ermittelt und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer 0731/1883812 entgegen.