Gewerkschaft ver.di
: Streik an Unikliniken - Auch Ulm betroffen

Von Montag bis Mittwoch hat die Gewerkschaft ver.di erneut zu einem Warnstreik aufgerufen, auch an der Uniklinik in Ulm. Die Notfallversorgung sei weiterhin gewährleistet.
Von
Uwe Keuerleber
Ulm
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Warnstreiks an Unikliniken — Ulm: ARCHIV - 24.10.2022, Baden-Württemberg, Ulm: An einer Eingangstür zur Uniklinik weist ein Plakat auf einen Streik hin. Die Beschäftigten verschiedener Universitätsstandorte sind für Montag zu einem Warnstreik aufgerufen worden. (zu dpa: «Mehr als 1000 Teilnehmer bei Warnstreiks an Unikliniken im Südwesten») Foto: dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Die Beschäftigten verschiedener Universitätsstandorte sind für Montag zu einem Warnstreik aufgerufen worden.

dpa

Die Gewerkschaft Verdi ruft zum dritten Mal in der laufenden Runde an allen Standorten die Beschäftigten der vier Unikliniken Freiburg, Heidelberg, Ulm und Tübingen erneut zum Warnstreik auf. Es sei wieder mit Verschiebungen von geplanten Operationen und Bettenschließungen zu rechnen. Über Notdienstvereinbarungen sei eine sichere Versorgung aller Patientinnen und Patienten gewährleistet. Die Uniklinik Ulm streikt nur am 01.07.2024.

Höheres Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen

In den Tarifverhandlungen mit dem Arbeitgeberverband der baden-württembergischen Uniklinika (AGU) fordert ver.di für die rund 30.000 Beschäftigten elf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 500 Euro mehr pro Monat. Die Gewerkschaft verlangt auch die Einführung eines Lebensphasenkontos, eine Entlastung von Pflegekräften und eine bessere Qualität in der Ausbildung. Bei den Verhandlungen geht es um Beschäftigte, für deren Arbeitsverhältnisse der Tarifvertrag der Uniklinika Baden-Württemberg gilt.