Gewaltverbrechen im Kreis Biberach: Mann sticht auf Ex-Freundin und deren Partner ein

Die Polizei fahndet nach dem mutmaßlichen Täter. (Symbolbild)
Marijan Murat/dpa- In einem Hotel in Ummendorf wurden eine 31-Jährige und ein 25-Jähriger lebensgefährlich verletzt.
- Laut Polizei handelt es sich mutmaßlich um Stichverletzungen – der Täter ist flüchtig.
- Opfer und Tatverdächtiger kannten sich, verwandt sind sie nicht.
- Ein 30-Jähriger griff ein und wurde leicht verletzt, seine Beziehung zu den Beteiligten ist unklar.
- Polizei fahndet, sieht aber keine Gefahr für die Bevölkerung; Ermittler sichern Spuren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am frühen Samstagmorgen hat ein 35-Jähriger in Ummendorf seine Ex-Freundin, deren neuen Partner und eine weitere Person in einem Hotel in Ummendorf (Landkreis Biberach) attackiert und zwei von ihnen lebensgefährlich verletzt. Anschließend floh er.
Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in einer gemeinsamen Pressemitteilung berichten, befanden sich die 31-jährige Frau und ihr 25-jähriger Freund in einem Zimmer des Hotels. Gegen 1.45 Uhr betrat der mutmaßliche Täter das Zimmer und stach mit einem Messer auf die beiden ein. Sie erlitten lebensgefährliche Verletzungen im Oberkörper. Ein 30-jähriger Bewohner eines anderen Zimmers, der kurz darauf dem Täter auf dem Flur begegnete, wurde leicht verletzt. Rettungskräfte brachten die beiden lebensgefährlich Verletzten in ein Krankenhaus. Inzwischen befinden sie sich außer Lebensgefahr.
Polizei geht von Beziehungstat aus
Der Täter floh nach dem Angriff aus dem Gebäude. Die Polizei Biberach leitete unmittelbar intensive Fahndungsmaßnahmen nach dem Verdächtigen ein.
Der bayerischen Polizei gelang es, in Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Biberach, am Sonntag, gegen 21.00 Uhr, den 35-jährigen Tatverdächtigen in Wolfratshausen widerstandslos festzunehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ravensburg erließ am Montag der zuständige Richter beim Amtsgericht Ravensburg einen Haftbefehl gegen den 35-jährigen griechischen Staatsbürger, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, wegen des dringenden Tatverdachts des versuchten Totschlags in zwei Fällen. Er befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft.
Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus. Die Ermittlungen dauern an.
