Gewalt an Ulmer Schulen
: Sicherheitsdienst an Schulen wird fortgeführt

Seit März gibt es Einlasskontrollen auf dem Gelände der gewerblichen Schule am Kuhberg. Das soll im neuen Schuljahr zunächst fortgesetzt werden.
Von
Stefanie Müller
Ulm
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Sicherheitsdienst an Ulmer Schule

Seit Anfang des Jahres gab es einen Sicherheitsdienst an Ulmer Schulen. Auch im neuen Schuljahr gibt es wieder Einlasskontrollen.

Andreas Kempf/dpa
  • Ulm führt den Sicherheitsdienst an zwei Schulen nach den Sommerferien übergangsweise fort.
  • Einlasskontrollen am Gebäude S5/B7 gelten für die Steinbeis- und die Robert-Bosch-Schule.
  • Laut Stadt hat sich der Dienst bewährt – er stabilisiert die Lage im Schulalltag.
  • Dauerlösung fehlt noch: Stadt und Schulen planen ein System zur Zutrittssteuerung.
  • Auslöser waren Vorfälle mit schulfremden Personen, darunter ein Angriff am 27. Januar.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Stadt Ulm wird den Sicherheitsdienst an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule und der Robert-Bosch-Schule am Gebäude S5/B7 nach den Sommerferien übergangsweise fortführen. Nach der Evaluation der vergangenen Monate hat sich der Einsatz des Sicherheitsdienstes bewährt und im Rahmen des schulischen Sicherheitskonzepts einen Beitrag zur Stabilisierung der Situation geleistet.

Keine langfristige Lösung

Der Einsatz stellt allerdings für die Stadt Ulm keine langfristig tragbare Lösung dar. Aus diesem Grund arbeitet die Stadt Ulm parallel gemeinsam mit den beteiligten Schulen an einer nachhaltigen Lösung zur Steuerung und Kontrolle des Zutritts zum Schulgebäude. Sobald die Anschlussmaßnahme umgesetzt ist, endet der Einsatz des Sicherheitsdienstes.

Die Stadt Ulm hatte den Sicherheitsdienst im März engagiert. Der Einsatz ist ein Baustein eines mehrstufigen Konzepts, bei dessen Entwicklung die Polizei beteiligt war. Anlass dafür waren einzelne Vorkommnisse an der Schule, bei denen Konflikte von außen hineingetragen wurden. Dabei handelte es sich insbesondere um Situationen, in denen schulfremde Personen das Gelände betreten haben.

Was bisher geschah ...

Polizei und Stadt Ulm betonen, dass keine signifikant erhöhte Fallzahl von Gewaltvorfällen am Schulstandort zu verzeichnen ist. Gleichwohl hatte es am 27. Januar einen Vorfall gegeben, bei dem ein 15-Jähriger, der kein Schüler der Schule ist, einen 17-Jährigen angegriffen hatte. Die Polizei rückte damals mit mehreren Streifen aus, da zunächst von einer Amoktat ausgegangen worden war. Einige Monate früher, am 25. September, war es zu einer Schlägerei gekommen, die in eine „Massenkeilereien mit Bisswunden“ ausartete, wie es der Schulleiter der Steinbeis-Schule, Lorenz Schulte, in einer Sitzung des Schulbeirats Ende September schilderte.