Die neue Variante des Corona-Virus bereitet den Behörden erhebliche Sorgen. Auch das Gesundheitsamt im Landratsamt Alb-Donau, zuständig für den Kreis und die Stadt Ulm, bittet die Menschen um Mithilfe. Die Gesundheitsbehörde bittet Reisende, die seit dem 17. November aus dem südlichen Afrika (Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Simbabwe, Südafrika) eingereist sind, einen Corona-Bürgertest zu machen. Bei Menschen, deren Einreise sechs Tage oder weniger zurückliegt, empfiehlt das Gesundheitsamt dringend einen erneuten Antigen-Schnelltest nach zwei Tagen. Diese Personen und ihre Haushaltsangehörige sollen, auch wenn sie geimpft sind, Kontakte vermeiden – mindestens bis das zweite negative Testergebnis vorliegt. Bisher sind nach Angaben von Daniela Baumann, Pressesprecherin des Alb-Donau-Kreises, noch keine Fälle der Omikron-Variante in der Region bekannt geworden. 

Ansteckender als Delta-Variante

Reisende aus den oben genannten Ländern, deren Test positiv ausfällt, werden dringend aufgerufen, sich beim Fachdienst Gesundheit unter der Telefonnummer (0175) 22 55 68 20  oder der E-Mail an gesundheitsamt@alb-donau-kreis.de zu melden.
Laut Mitteilung des Gesundheitsamts wird befürchtet, dass die Virusvariante Omikron wegen ungewöhnlich vieler Mutationen noch ansteckender ist als die in Deutschland verbreitete Delta-Variante. Das Robert-Koch-Institut hat daher am 26. November Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik, Namibia, Simbabwe und Südafrika zu Virusvariantengebieten erklärt. Menschen, die nach Deutschland einreisen, sind zu einer zweiwöchigen Quarantäne verpflichtet. Diese kann nicht verkürzt werden und gilt auch für Geimpfte und Genesene.