Gefrierender Regen in BW
: Glatteisgefahr durch Eisregen! DWD gibt zweithöchste Warnstufe heraus

Gefrierender Regen, Blitzeis, Lebensgefahr: Der Deutsche Wetterdienst gibt für den Südwesten am Montagmorgen die zweithöchste Warnstufe vor Glatteis aus. Autofahrer sollen ihr Gefährt stehen lassen.
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dpa/swp
Stuttgart/Ulm
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Winterwetter Baden-Württemberg: ARCHIV - 17.01.2024, Baden-Württemberg, Bad Rappenau: Ein Streufahrzeug vom Winterdienst ist auf der Autobahn 6 bei Bad Rappenau in Baden-Württemberg unterwegs. Laut Deutschem Wetterdienst sind Glatteis und starke Verkehrsbehinderungen zu erwarten. (zu dpa: «Glatteisunfälle auf A7 gehen glimpflich aus») Foto: Jason Tschepljakow/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Gefrierender Regen soll heute in ganz Baden-Württemberg für spiegelglatte Straßen sorgen.

Jason Tschepljakow/dpa
  • DWD warnt in Baden-Württemberg vor Glatteis: zweithöchste Warnstufe ausgerufen.
  • Gefrierender Regen und Blitzeis sorgen für spiegelglatte Straßen und Bürgersteige.
  • Autofahrer sollen Fahrzeuge stehen lassen, Glättegefahr bis späten Nachmittag hoch.
  • Niederschlag aus Westen gefriert auf kalten Böden, erhebliche Verkehrsprobleme erwartet.
  • Glatteis betrifft auch Bayern und Nordrhein-Westfalen, teils Schulausfälle gemeldet.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Meteorologen schlagen Glatteis-Alarm in Baden-Württemberg: Für weite Teile des Landes warnen die Experten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) im Laufe des Vormittags vor Eisregen, es könne sogar lebensgefährliche Rutschpartien geben. In der Nacht hatte es zwar nach Angaben der Polizeistationen zunächst keine größeren Probleme gegeben, auch am Montagmorgen sind nach Anfragen der SÜDWEST PRESSE in den Polizeipräsidien noch keine größeren Glatteis-Unfälle gemeldet worden. Die Lage sei noch ruhig, hieß es.

Spiegelglatte Bürgersteige und Straßen drohen

Eine Entwarnung ist das aber noch nicht: Im Laufe des Morgens drohen spiegelglatte Straßen und Bürgersteige, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte.

Für weite Teile Baden-Württembergs hat der DWD die zweithöchste Warnstufe vor Glatteis ausgegeben. Die Meteorologen sprechen von einer „Gefahr für Leib und Leben“. Autofahrer sollen ihre Wagen stehenlassen. Wer trotzdem unterwegs sein muss, sollte sich auf Probleme einstellen.

Hohe Glättegefahr bis Montagnachmittag

Demnach ist die Glättegefahr bis zum späten Nachmittag hoch. Es zieht von Westen her Niederschlag ins Land. Dieser geht laut DWD von Schnee in Regen über, der auf den kalten Böden gefriert. Deshalb sei DWD mit erheblichen Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen zu rechnen, hieß es.

Die Glatteis-Welle trifft dabei ganz Deutschland: Auch für die Ulmer Region soll gefrierende Nässe ein Problem werden. In Bayern fällt in einigen Regionen wegen der Glatteiswarnungen heute sogar die Schule aus – ebenso wie in ganz Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen.