Gefährlicher Falschfahrer auf der A7: 70-Jähriger fährt auf linker Überholspur in falsche Richtung

Die Polizei hat am frühen Mittwochmorgen auf der A7 die Gefahr eines Falschfahrers beseitigt.
Carsten Rehder/dpa- 70-Jähriger fuhr auf der A7 bei Langenau in falscher Richtung, teils auf der Überholspur.
- Polizei stoppte den Falschfahrer kurz vor dem Autobahnkreuz Ulm/Elchingen – kein Unfall.
- Auto und Führerschein beschlagnahmt, Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen.
- Tatverdächtiger soll Gefahr für andere bewusst in Kauf genommen haben.
- Polizei bittet betroffene Autofahrer um Hinweise unter 0731/188-0.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Wie die Polizei mitteilt, wurde ihr am Dienstag, 05.08.2025, gegen 23.40 Uhr von Zeugen ein Falschfahrer auf der A7 bei Langenau gemeldet.
Dieser – ein 70-jähriger Hyundai-Fahrer – war zwischen Langenau und Niederstotzingen in Richtung Würzburg unterwegs, als er vom Parkplatz „St. Jakob“ in falscher Fahrtrichtung auf die Autobahn aufgefahren sein soll. Dort sei er dann auf der linken Überholspur der zweispurigen Fahrbahn in Richtung Langenau gefahren.
An der Anschlussstelle Langenau soll er dann erneut die A7 in Richtung Würzburg bis zur Tank- und Rastanlage Lonetal Ost genommen und von dort aus um 0.02 Uhr die Autobahn wieder in falscher Richtung auf der linken Überholspur befahren haben. Die Polizei konnte den Falschfahrer kurz vor dem Autobahnkreuz Ulm/Elchingen stoppen, bevor es zu einem Unfall kam.
Falschfahrer soll gewusst haben, was er tat
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Ulm wurden das Auto und der Führerschein des 70-Jährigen beschlagnahmt. Außerdem wurde er festgenommen und am Donnerstag, 07.08.2025, der Haftrichterin vorgeführt, welche Haftbefehl erließ. Der Verdacht lautet versuchter Totschlag – da der Tatverdächtige die Möglichkeit, dass andere Verkehrsteilnehmer durch sein Verhalten hätten sterben können, erkannt und in Kauf genommen habe. Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat dauern an.
Die Kriminalpolizei Ulm bittet betroffene Autofahrer, die durch den Falschfahrer gefährdet oder möglicherweise geschädigt wurden, sich unter der Telefonnummer 0731/188-0 zu melden.
