Gänstorbrücke Ulm/Neu-Ulm
: Die erste nächtliche Vollsperrung ist abgeblasen

Die Stadt teilt kurzfristig mit, dass der Verkehr in der Nacht zum Donnerstag (9. April 2026) ungehindert über die Brücke laufen kann. Das ist der Grund für die Absage.
Von
Verena Schühly
Ulm
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Zu sehen ist der von Ulm her auskragende Teil der neuen Gänstorbrücken. Die aus dem Stahl herausstehenden Teile nennt man Kopfbolzen. Sie verzahnen sich mit der nun zu betonierenden Fahrbahnplatte.

Die Baustelle der neuen Gästorbrücke kommt gut voran. In der Bildmitte hinten wird der Autokran aufgestellt, um ein neues Segment für einzuheben.

Timo Roth
  • Nächtliche Vollsperrung für Donnerstag (9. April) ist kurzfristig abgesagt.
  • Der Autokran wird am Donnerstagvormittag zwischen 9 und 9.30 Uhr angeliefert.
  • Vollsperrungen bleiben vom 9. bis 13. April jeweils 21 bis 5 Uhr bestehen.
  • Vier Brückenteile kommen in diesen Nächten – der Kran hebt sie direkt ein.
  • Am Sonntag soll das vierte von fünf Segmenten sitzen, danach wird der Kran abgebaut.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Nacht auf Donnerstag (9. April) können die Anwohner der Baustelle Gänstorbrücke nun doch ruhig verbringen: Am Mittwochnachmittag teilte die Stadt Ulm kurzfristig mit, dass der Autokran doch nicht im Laufe der Nacht angeliefert wird. Sondern dass die Verkehrsbehörde ihre Zustimmung dazu gegeben hat, dass der große Autokran tagsüber auf die Ulmer Seite der Baustelle gebracht werden kann. Das soll nun im Lauf des frühen Donnerstagvormittags geschehen, also zwischen 9 und 9.30 Uhr. Also wurde die nächtliche Vollsperrung auf Donnerstag abgesagt.

Bei den weiteren angekündigten Vollsperrungen vom 9. bis zum 13. April 2026,  jeweils zwischen 21 Uhr und 5 Uhr, wird es aber bleiben. Denn dann bringen Schwertransporter vier weitere Teile für die neue Gänstorbrücke. Diese wird der Autokran dann gleich einheben. Am Sonntag soll das vierte von insgesamt fünf Brückensegmenten dann an Ort und Stelle sein, kündigt der verantwortliche Bauingenieur Timo Roth an. Dann werde auch gleich der Kran abgebaut.

Mitte Mai steht dann die Anlieferung und der Einbau des fünften Segments an, um den Vatertag herum: Am 14. Mai ist die „Hochzeit“ vorgesehen, dann ist der Brückenschlag gelungen und der Unterbau der ersten Hälfte der neuen Gänstorbrücke vorgesehen.