Furry Fandom in Ulm
: Das Selfie mit den Plüschgestalten ist der Renner

Zum vierten Mal haben Anhänger der Furry Fandom-Bewegung einen Suitwalk organisiert. Dieses Mal sind die fantasievollen Gestalten durch die Friedrichsau gelaufen. Schön zu sehen in der Bildergalerie.
Von
Ulrike Schleicher
Ulm
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Friedrichsau: 4. Ulmer Suitwalk. Es waren rund 70 maskierte Teilnehmer

Relaxed in der Friedrichsau: Einer von 70 kostümierten Furries.

Dave Stonies
  • 4. Suitwalk in Ulm: 115 Teilnehmer, 70 kostümiert.
  • Spaziergang durch Friedrichsau, weniger Publikum als Innenstadt.
  • Treffen mit Eltern und Kindern, Selfies und plüschige Umarmungen.
  • Ursprung der Furry Fandom-Bewegung: USA in den 80er Jahren.
  • Deutsche Gruppe in Ulm gegründet, fast 40 Mitglieder.
  • Weitere Informationen: https://ulmer-furs.de/

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Es war weniger Publikum als in der Ulmer Innenstadt. Aber die Idee, einmal durch die Friedrichsau zu laufen, war trotzdem super. So ist das Fazit, das Patrik Schleehuber, Vorstand der Ulmer Furry Fandom-Gruppe, zieht. Am Samstag hatte er den vierten Suitwalk in Ulm auf die Beine gestellt, 115 Anhänger liefen mit - "70 davon waren kostümiert", sagt er. Es habe großen Spaß gemacht, durch die blühende Au zu spazieren. Zwei Stopps an Kinderspielplätzen boten Gelegenheit, mit Eltern und Kindern ins Gespräch zu kommen und für Selfies zur Verfügung zu stehen. Diese und die plüschigen Umarmungen sind der Renner. Viele kennen die Furries immer noch nicht und staunen über die übergroßen, fantasievollen Gestalten mit dem freundlichen Wesen.

Furrys kreieren ihre eigenen Charaktere und schlüpfen so in eine andere Identität. Begonnen hat es in den USA in den 80er Jahren, weiß Patrik Schleehuber, der von Beruf ITler ist. Damals habe es eine Fangemeinde für die Charaktere der menschenähnlichen Tiere in Disneyfilmen gegeben: „Der König der Löwen zum Beispiel.“ Oder Micky Maus und Donald Duck. Tiere, die auf zwei Beinen gehen und reden können. Einige ließen sich inspirieren und entwickelten eigene Kostüme und Figuren. So entstand Furry Fandom. Nach Deutschland schwappte die Bewegung dann etwa Anfang der 2000er. Inzwischen finden hier nicht nur große Conventions statt, die Furrys haben sich in Städten organisiert. Die Zahl der Anhänger nehme stetig zu. Zum festen Programm gehören auch diese Suitwalks. In Ulm hat sich vor gut einem Jahr eine Gruppe gegründet, die inzwischen fast 40 Mitglieder hat. Kontakt unter https://ulmer-furs.de/

  • Friedrichsau: 4. Ulmer Suitwalk. Es waren rund 70 maskierte Teilnehmer

    Bunt und plüschig: ein Teil der 70 kostümierten Furries in der Friedrichsau.

    Dave Stonies
  • Friedrichsau: 4. Ulmer Suitwalk. Es waren rund 70 maskierte Teilnehmer

    Mit Blumen geschmückt wie der Frühling.

    Dave Stonies
  • Friedrichsau: 4. Ulmer Suitwalk. Es waren rund 70 maskierte Teilnehmer

    Manche staunen angesichts der Gestalten.

    Dave Stonies
  • Friedrichsau: 4. Ulmer Suitwalk. Es waren rund 70 maskierte Teilnehmer

    Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Kostüme sind individuell gefertigt.

    Dave Stonies
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    Gruppenbilder und Selfies mit Publikum sind besonders beliebt.

    Dave Stonies
  • Friedrichsau: 4. Ulmer Suitwalk. Es waren rund 70 maskierte Teilnehmer

    Auch ein Tänzchen war drin.

    Dave Stonies
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