Frontalzusammenstoß in Ulm
: Unfall mit vier Fahrzeugen

Bei einem Frontalzusammenstoß am Montag (15.12.) in Ulm kamen zwei Verletzte in ein Krankenhaus.
Von
Uwe Keuerleber
Ulm
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Polizei: ARCHIV - 15.05.2019, Bayern, Dachau: Ein Blaulicht leuchtet an einer Polizeistreife. (zu dpa: «Fahrer aus Auto geschleudert - A1 bei Reinsfeld gesperrt») Foto: Lino Mirgeler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In Ulm kam es zu einem Unfall mit vier beteiligten Fahrzeugen.

Lino Mirgeler/dpa
  • Schwerer Unfall auf der Stuttgarter Straße in Ulm mit vier beteiligten Fahrzeugen am Montagnachmittag.
  • Ein 30-jähriger Ford-Fahrer geriet in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem Nissan Micra.
  • Zwei Verletzte: Unfallverursacher schwer verletzt, Nissan-Fahrerin offenbar leichter verletzt.
  • Polizei vermutet Alkohol als Ursache – Führerschein des 30-Jährigen wurde beschlagnahmt.
  • Gesamtschaden von rund 25.000 Euro, zwei Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Montagnachmittag (16.12.) kam es auf der Stuttgarter Straße in Richtung Ulm-Jungingen zu einem schweren Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Ein 30-jähriger Ford-Fahrer geriet gegen 14 Uhr in den Gegenverkehr und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Nissan Micra zusammen, den eine 59-Jährige steuerte.

Ein 68-jähriger Fahrer eines VW Passat, der hinter dem Unfallverursacher fuhr, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß in den quer auf der Fahrbahn stehenden Ford. Ein 35-jähriger Taxifahrer, der hinter dem Nissan unterwegs war, versuchte noch auszuweichen, streifte aber den Micra – auch am Taxi entstand dadurch Sachschaden.

Rettungskräfte waren rasch vor Ort. Der 30-jährige Unfallverursacher wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. Auch die Nissan-Fahrerin kam in eine Klinik, erlitt aber offenbar keine schwereren Verletzungen.

Die Polizei Ulm nahm die Ermittlungen zur Unfallursache auf. Dabei stellten die Beamten fest, dass der 30-Jährige vermutlich alkoholisiert war. Ein Arzt entnahm eine Blutprobe, die nun ausgewertet wird. Die Staatsanwaltschaft ließ zudem den ausländischen Führerschein des Mannes beschlagnahmen.

Während der Unfallaufnahme konnte der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden. Abschleppdienste bargen die beiden total beschädigten Fahrzeuge. Der VW Passat und das Taxi blieben fahrbereit. Der Gesamtschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt.