SWP+SWP+Friedhof in Ulm-Söflingen
: Kreuz vom Grab der Eltern gestohlen – Tochter ist erschüttert

Regine Schöttge hat eine erschreckende Erfahrung gemacht und wünscht sich mehr Sicherheit auf den Friedhöfen. Das sagt die Polizei zu Vorfällen wie Sachbeschädigung, Diebstahl und Störung der Totenruhe.
Von
Verena Schühly
Ulm
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Wiblingen, Friedhof, Grabschändung am 20.11.1999: Verwüstetes Grab. - Bestürzt und fassungslos standen viele Wiblinger gestern am Totensonntag vor den Gräbern ihrer Angehörigen. Die Zerstörungswut hatte vor allem Grableuchten getroffen. Wahllos waren bronzene Leuchten herausgerissen und teilweise beschädigt worden, Grablichter waren umgestoßen, Blumengestecke weggeworfen, Statuen kaputtgeschlagen, vereinzelt Holzkreuze kopfüber in die Erde gesteckt, Wachs über Grabplatten gegossen worden. 209 Gräber wurden verwüstet, darunter auch 30 Kriegsgräber, gab die Polizei bekannt.

Der größte Vorfall in Raum Ulm: Am Totensonntag 1999 hatten zwei betrunkene junge Männer auf dem Wiblinger Friedhof 209 Gräber verwüstet.

Rainer Wolf