Fridays for Future
: Aktivisten rufen am Freitag zur Fahrrad-Demo in Ulm auf

Anlässlich des internationalen Klima-Aktionstags am 11. April rufen die Umweltaktivisten zu einer lokalen Protestaktion auf. Auch an vielen weiteren Orten weltweit wird es Aktionen geben.
Von
swp
Ulm
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Fahrrad-Demo von Fridays for Future

Friday for Future ruft zur Fahrrad-Demo auf.

Fridays for Future
  • Fridays for Future ruft zur Fahrrad-Demo am 11. April in Ulm auf.
  • Motto: #Don’t Sell Our Future; fordert schnellen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen.
  • EU-Klimaziel 2040: Emissionen um 90% senken; SPD unterstützt, Union will abschwächen.
  • Fabiana Biesenberger: Deutschland muss sich ohne Schlupflöcher für starkes EU-Ziel einsetzen.
  • Fahrraddemo beginnt um 15 Uhr auf dem Münsterplatz.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Zu einer Fahrrad-Demo in Ulm ruft der lokale Ableger von Fridays for Future auf: am Freitag, 11. April. Unter dem Motto„ #Don’t Sell Our Future“ fordert die Klimabewegung neben einem schnellen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas und dem Ende aller fossilen Investitionen, dass sich die neue Bundesregierung für ein ambitioniertes europäisches Klimaziel einsetzt, wie aus einer Mitteilung von Fridays for Future hervorgeht.

Die Fahrrad-Demo beginnt am Freitag, 11. April, um 15 Uhr auf dem Münsterplatz.

Die Klima-Aktivisten rücken unter anderem das neue Klimaziel der Europäischen Union für 2040 in den Fokus. Die Kommission schlägt vor, die Emissionen bis zu diesem Zeitpunkt um 90 Prozent zu senken. Während die SPD den Vorschlag unterstütze, fordere die Union in den laufenden Koalitionsverhandlungen in Berlin, dieses Ziel abzuschwächen und zusätzlich Emissionseinsparungen aus dem Ausland anzurechnen, heißt es in der Mitteilung.

EU soll vorangehen

Deutschland müsse sich in Europa für ein starkes 2040-Ziel einsetzen, ohne Schlupflöcher, sagt Fabiana Biesenberger von Fridays for Future Ulm/Neu-Ulm. Gerade jetzt, wo klar sei, dass auf die USA in Sachen Klima kein Verlass mehr sei, müsse die EU vorangehen.

International werde es an zahlreichen weiteren Orten Aktionen geben, so etwa in den USA in Spanien und in Brasilien, wo die diesjährige Weltklimakonferenz stattfindet.