Freinacht in der Region
: Ruhige Nacht mit einer Ausnahme

Die Nacht auf den 1. Mai verlief im Landkreis Neu-Ulm ohne große Störungen, wie die Polizei mitteilt. Ein Mann in Weißenhorn ging allerdings mit seinem Streich zu weit.
Von
Julia Horn
Landkreis Neu-Ulm
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Maibaum (Symbolbild): ARCHIV - 30.04.2023, Niedersachsen, Leer: Ein Maibaum an der Waage in Leer Ostfriesland. (zu dpa: «Junge bei Maibaum-Unfall in «Bergdoktor»-Ortschaft Going verletzt») Foto: Lars Klemmer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

In der Freinacht gehören Streiche dazu – Straftaten aber nicht.

Lars Klemmer/dpa

Gestohlene Maibäume, ausgehängte Gartentüren oder Klopapier an der Türe: Die Nacht auf den 1. Mai, auch Freinacht genannt, wird traditionell gerne für allerlei Streiche genutzt. Manchmal gehen diese aber über das erlaubte Maß hinaus. So geschehen in Weißenhorn, wie die Polizei mitteilt. Ein Unbekannter hatte nämlich das Hoftor eines Mannes in der Straße „Am Eisenbahnweiher“ mit einem Kabel versperrt, sodass er ohne Hilfe nicht mehr hinauskam. Die Polizei ermittelt nun und sucht Zeuginnen und Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben: Tel. 07309 96550.

Ansonsten verlief die Freinacht im Gebiet des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, wozu auch der Landkreis Neu-Ulm gehört, ruhig. Im Vorjahr habe es 150 Einsätze zwischen 19 und 7 Uhr gegeben, dieses Jahr nur 90, teilte die Polizei mit. „Die Einsatzanlässe waren überwiegend niederschwellig.“ Es ging beispielsweise um Ruhestörungen (15), Sachbeschädigungen (6) und Körperverletzungen (2). Übergriffe auf Polizeibeamte habe es erfreulicherweise nicht gegeben. Die Bilanz sei positiv.