Förderung vom Land: Blaustein bekommt Zuschuss für Sanierung der Evangelischen Kirche

Blaustein erhält vom Land eine Förderung für die Sanierung der Evangelischen Kirche.
Matthias Kessler- Land fördert die Sanierung der Evangelischen Kirche in Blaustein mit rund 43.000 Euro.
- Geplant sind Arbeiten an Dachkonstruktion und Fassade – zur Sicherung des Bauwerks.
- Die Mittel stammen aus dem Denkmalförderprogramm, zweite Tranche mit 43 Kulturdenkmalen.
- Private erhalten bis zu 50 Prozent Förderung, Kirchen und Kommunen 33 Prozent.
- Den größten Betrag erhält das Bürgerhaus in Stuttgart für Dach, Fassade, Fachwerk und Keller.
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Blaustein erhält für die Sanierung der Evangelischen Kirche rund 43.000 Euro Förderung vom Land. Das geht aus einer Mitteilung des Ministeriums für Landesentwicklung und Wohnen hervor. Demnach fördert das Land im Rahmen einer zweiten Tranche des Denkmalförderprogramms 43 Kulturdenkmale mit 5,4 Millionen Euro – darunter 20 private Vorhaben, neun kommunale Projekte und 14 Vorhaben der Kirche.
Konkret saniert werden sollen in Blaustein die Dachkonstruktion und die Fassade der Kirche. Das helfe dabei, das Bauwerk auch für kommende Generationen zu sichern, sagt der Ulmer Grünen-Abgeordnete im Land, Michael Joukov. „Mit der Unterstützung des Landes können wir dazu beitragen, ein wichtiges Stück unseres kulturellen Erbes zu bewahren.“
Bis zu 50 Prozent Förderung für private Antragsteller
Auch der CDU-Abgeordnete Mario Schneider begrüßt die Förderung: „Denkmale erzählen unsere Geschichte. Sie geben unseren Städten und Dörfern ein Gesicht. Mit dieser Förderung bewahren wir, was unsere Heimat unverwechselbar macht.“
Wie aus der Mitteilung des Ministeriums hervorgeht, unterstützt das Land als eines von wenigen seit vielen Jahren Denkmaleigentümer beim Erhalt der Denkmäler. Private Antragsteller können für Maßnahmen an ihren Denkmälern eine Förderung von 50 Prozent erhalten, Kirchen und Kommunen 33 Prozent. Letztendlich entscheidet das Ministerium, welche Maßnahmen es fördert oder nicht. Finanziert wird das Programm aus Landesmitteln, die der Landtag beschlossen hat. Der überwiegende Anteil der Fördermittel stammt aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg.
„Denkmale sind lebendige Zeugnisse unserer Geschichte und prägen die Identität unserer Städte und Gemeinden“, teilte Ministerin Theresa Schopper mit. Den größten Betrag erhält das Bürgerhaus in Stuttgart. Über 160.000 Euro können dort für die Sanierung von Dach, Fassade, Fachwerk, Erdgeschoss und Keller genutzt werden.


