Filmfestival in Ulm: Das Cocomo wird für vier Tage wieder zum Kino

Die Ulmer Hochschule für Gestaltung (HfG) war in den 50er- und 60er-Jahren eine der weltweit wichtigsten Schulen für Design. Ihre Räume fungierten für den Film „Strange River“ mit Schauspieler Jan Monter Palau als Drehort.
Manuel Schuller- Ulm veranstaltet im Cocomo sein erstes internationales Filmfestival vom 7. bis 10. Oktober 2026.
- Ort mit Geschichte: Die ehemaligen Kammerlichtspiele werden für vier Tage wieder zum Kino.
- Eröffnung für geladene Gäste: „Strange River“, teils an der HfG Ulm gedreht.
- Danach freier Eintritt für alle, solange Plätze verfügbar sind, keine Online-Anmeldung.
- Programm: Doku „Wo/Men“ (Do, 18 Uhr), „A más tardar“ (Fr, 16 Uhr), „The Secret Agent“ (Fr, 18 Uhr), „Stickman“-Kurzfilme (Sa, 18 Uhr).
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die historischen Kammerlichtspiele in der Ulmer Hirschstraße beheimaten heutzutage den Cocomo-Club. Vom 7. bis 10. Oktober 2026 zeigt sich das ehemalige Kino allerdings noch einmal in jener Form, für die es 1910 ursprünglich eröffnet wurde. An vier Tagen feiert die Stadt ihr erstes internationales Filmfestival. Anlass ist der 15. Geburtstag der Film Commission Region Ulm, gegründet mit dem Ziel, Filmschaffende und den regionalen Medienstandort zu stärken.
An den Abenden rücken internationale Dokumentar-, Spiel- und Kurzfilme ins Rampenlicht. Den Start für geladene Gäste macht am Mittwoch, 20 Uhr, „Strange River“. Das Spielfilmdebüt des Katalanen Jaume Claret Muxart wurde teils an der HfG Ulm gedreht.
An den Folgetagen ist der Eintritt für alle Filmbegeisterten frei, solange Plätze verfügbar sind. Eine Online-Anmeldung gibt es nicht.
Diese Filme laufen für alle Besucher
Mit dem Dokumentarfilm „Wo/Men“ stehen am Donnerstag um 18 Uhr sechs Burrneshas im Mittelpunkt. Dabei handelt es sich um albanische Frauen, die als Männer leben, um die Rechte des anderen Geschlechts in einer patriarchalischen Gesellschaft zu erlangen. Um Südamerika, speziell Argentinien und Brasilien, dreht es sich am Freitag. Die Doku „A más tardar“ von Regisseurin Mariana Guth läuft um 16 Uhr. Der Thriller „The Secret Agent“, der 1977 während der brasilianischen Militärdiktatur spielt, folgt um 18 Uhr.
Das Finale bildet das von jungen Filmschaffenden aus der Region organisierte „Stickman“-Kurzfilmfestival. Beginn ist am Samstag um 18 Uhr, danach gibt es eine Club-Nacht im Cocomo.
