Großbrand in Blaustein-Bermaringen: Zerstörtes Haus wird abgerissen, Bewohner kann sich retten

Brand eines Einfamilienhauses in Bermaringen: Die Feuerwehr kämpfte mit großem Aufgebot, um die Flammen einzudämmen.
Thomas Spanhel- Hausbrand in Bermaringen: Feuerwehr im Großeinsatz, Bewohner gerettet.
- Feuer zerstörte Inneneinrichtung komplett, Geschossdecke einsturzgefährdet.
- Einsatzkräfte aus der Region kämpfen gegen die Flammen.
- Gefahr für Feuerwehrleute durch Einsturzgefahr.
- Anwohner berichten von hohen Flammen und brennenden Bäumen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Einfamilienhaus in Blaustein-Bermaringen hat am Donnerstagvormittag gegen 9.30 Uhr lichterloh gebrannt. Die Blausteiner Feuerwehr war schnell vor Ort, allerdings hatten die Flammen schon um sich gegriffen, schlugen vom Erdgeschoss hoch ins Dachgeschoss, selbst Bäume am Haus gerieten in Brand. Der 75-jährige Bewohner konnte sich glücklicherweise noch rechtzeitig aus dem Haus retten und wurde leicht verletzt zur ambulanten Untersuchung ins Krankenhaus gebracht.
Die Bermaringer Feuerwehrabteilung war als erste beim Löscheinsatz, weil sie gerade ihre Maihockete aufbaute. Wichtig wurden bald die Drehleitern aus Blaustein und Blaubeuren. Denn es stellte sich heraus, dass es für die Feuerwehrleute zu gefährlich war, innen im Erdgeschoss an den Brandherd zu kommen. „Branddruck und Flammenschlag waren zu stark“, berichtete Blausteins Feuerwehrkommandant Jörg Mayer. Die Geschossdecke des Holz-Fertighauses war durch die heftigen Flammen einsturzgefährdet. Deshalb entschieden sich die Einsatzkräfte, mit den Drehleitern von außen zu löschen. Öffnungen in Dachgeschoss wurden geschaffen, um Wasser an die Brandherde zu bekommen. Nachdem das Feuer gelöscht war, begutachtete ein Fachberater des THW das Gebäude. Das THW entschied zusammen mit der Feuerwehr, dass Teile des Gebäudes sofort abgetragen werden mussten. Es wurde als akut einsturzgefährdet und nicht mehr bewohnbar eingestuft. Insgesamt schätzen die Polizeibeamten den Schaden auf knapp 100.000 Euro.
Auslöser des Feuers: Ein Spiritus-Kocher
Die Inneneinrichtung des Gebäudes wurde durch die Flammen völlig zerstört, berichtete ein Feuerwehrmann. Auslöser des Feuers war wohl ein Spiritus-Kocher, mit dem der 75-jährige Bewohner hantiert hatte, so habe es der Mann der Polizei erzählt, als sie ihn leicht verletzt im Garten des Hauses angetroffen habe. Der Spiritus-Kocher habe einen Defekt gehabt, gab der 75-jährige weiter an. Dadurch seien Mobel in der Nähe des Kochers in Brand geraten. Die Polizeibeamten sprechen von einem Messie-Haushalt, der umherliegende Unrat habe den Brand wohl beschleunigt. Im Dachgeschoss sollen Tauben gewohnt haben. Der Polizeiposten Blaustein ermittelt, ob dem Bewohner ein strafbares Verhalten vorgeworfen werden muss.
Im Einsatz sind über 70 Personen der Feuerwehren aus Blaustein und seinen Teilorten sowie aus Blaubeuren, außerdem die Drohnenstaffel des Kreises, das THW und der Rettungsdienst.
